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Fußball-Oberliga

Preußen Reinfeld muss nach 2:3 gegen Weiche Flensburg II weiter zittern

Keita Izawa musste in seinem letzten Spiel für Preußen Reinfeld eine Niederlage hinnehmen. Gegen Weiche Flensburg Ii hieß es am Ende 2:3.

Keita Izawa musste in seinem letzten Spiel für Preußen Reinfeld eine Niederlage hinnehmen. Gegen Weiche Flensburg Ii hieß es am Ende 2:3.

Reinfeld. Zum letzten Spiel der Oberliga-Abstiegsrunde empfing Preußen Reinfeld am Mittwochabend den Zweitplatzierten SC Weiche Flensburg II. Mit einem Sieg hätte sich der SV Preußen retten können. Am Ende mussten die Stormarner jedoch mit 2:3 die Segel streichen.

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Neben der sportlichen Brisanz standen auch die Verabschiedungen des Sportlichen Leiters Jan-Henrik Schmidt und des langjährigen Goalgetters Kristof Rönnau im Mittelpunkt. Beide sollten mit einem Heimsieg und dem sicheren Klassenerhalt gehen. Auch Marcel Dankert (SV Hamberge) und Keita Izawa (Ziel unbekannt) standen bei ihrem Abschiedsspiel genau wie Rönnau in der Startelf. Abteilungsleiter Marco Cloppatt hielt vor dem Spiel eine Ansprache über die Mikrofonanlage.

Standards stellen Spiel auf den Kopf

Nach einer guten halben Stunde gingen die Stormarner durch Philipp Bosbach mit 1:0 in Front (33.), ehe die Gäste aus Flensburg kurz vor dem Seitenwechsel das Spiel durch Treffer von Alton Zymeraj (42.) und Elvind Bajrami (45.) drehten. Es waren jeweils Standardsituationen, die zum Erfolg führten. „Wir hätten eigentlich mit zwei oder drei Toren führen müssen. Wir haben aus dem Spiel heraus nichts zugelassen. Die Standards stellten das Spiel auf den Kopf“, erklärte Trainer Jan-Christian Hack.

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Philipp Bosbach verkürzt für Preußen Reinfeld zum Endstand

Auch im zweiten Durchgang war Reinfeld die aktivere Mannschaft, wurde jedoch nicht zwingend gefährlich. Nach 79 Minuten wechselte Reinfeld den verdienten Torjäger Rönnau unter dem Beifall der rund 100 Zuschauer ein letztes Mal aus. Auch Izawa (79.) und Dankert (60.) wurden vorzeitig aus dem Spiel genommen. Bis zur Schlussminute passierte wenig am Bischofsteicher Weg. Bis die Gäste aus Flensburg den an der Mittellinie lauernden Tim Wulff in Szene setzten, der allein auf Preußens letzten Mann Patrick Ellenberger zulief, diesen umkurvte und ins lange Eck unhaltbar für Keeper Daniel Marco schlenzte (90.). Reinfeld warf nochmals alles nach vorne und holte einen Handelfmeter heraus, den wiederum Bosbach zum 2:3 verwandelte (90.+1). Kurz danach hatte Bosbach die letzte Chance des Spiels. Sein Kopfball landete allerdings neben dem Tor.

Sechster könnte absteigen

Nun müssen die Schwarz-Weißen zittern und rechnen. Denn die Reinfelder haben es nun nicht mehr in der eigenen Hand. Mit 23 Punkten aus 16 Partien steht der SVP nunmehr auf Rang vier, allerdings sowohl vom FC Dornbreite (23 Punkte, ein Spiel weniger), als auch von Frisia Risum-Lindholm (22 Punkte, zwei Spiele weniger) überholt und somit auf den sechsten Platz durchgereicht werden. Nur wenn der SV Todesfelde in die Regionalliga aufsteigt, hält auch der Sechste die Klasse. Bleibt Todesfelde Oberligist, wird Platz sechs zum vierten Abstiegsplatz.

Reinfeld: Marco – Biermann (67. Mickeleit), Ellenberger, Grimm, Vogel (79. Möller) – Bosbach, Bojarinow – Dankert (60. Nader), Izawa (79. L. Czeschel), Lie – Rönnau (79. Heinze).

Von Finn Hofmann

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