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Verbandsliga Süd-Ost

SC Rapid Lübeck, SVG Pönitz und Groß Grönau feiern Siege in Nachholspielen

Die SVG Pönitz bejubelt den 4:2-Auswärtssieg bei der SG Sarau/Bosau

Die SVG Pönitz bejubelt den 4:2-Auswärtssieg bei der SG Sarau/Bosau

Sarau/Bad Schwartau/Lübeck. In der Verbandsliga Süd-Ost standen am Dienstagabend gleich drei Nachholspiele auf dem Programm! Zwar ging es für alle sechs Mannschaften, die an diesem Abend gefordert waren, weder um den Kampf um den Klassenverbleib, noch um den Aufstieg, jedoch wollten sich kurz vor Saisonende noch einmal alle Teams von seiner besten Seite zeigen und die jeweiligen Tabellenpositionen behaupten beziehungsweise verbessern.

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SG Sarau/Bosau – SVG Pönitz 2:4 (2:1)

Im ostholsteiner Derby zweier Mannschaften, die auch noch tabellarisch gesehen mit Platz fünf und Platz sechs direkte Konkurrenten sind, wurde der Gastgeber gleich zu Beginn des Spiels kalt erwischt! Kevin Kainz erzielte bereits nach vier Minuten den 1:0-Treffer für die SVG. In der Folge des ersten Durchganges bestimmte jedoch der Gastgeber das Spielgeschehen, der noch vor dem Halbzeitpfiff die Partie drehen konnte: Philipp Truschkowski (26.) und Marvin Obenaus (35.) trafen für die SG Sarau/Bosau. Im zweiten Durchgang riss dann wiederum der Gast aus Pönitz das Spiel wieder an sich. Oscar Herzog markierte in der 70. Minute den 2:2-Ausgleichstreffer, nur wenig später ging die Mannschaft von Trainer Christian Born zum zweiten Mal an diesem Abend in Front, Justin Toth traf zum 3:2 (74.). Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Kevin Kainz in der vierten Minute der Nachspielzeit. Mit diesem Sieg behauptete die SVG Pönitz den tabellarischen Vorsprung vor der SG Sarau/Bosau, die den ostholsteinischen Kontrahenten damit nun nicht mehr einholen kann. „Wir haben heute nicht unverdient gewonnen. Nachdem die SG aufgrund einer starken ersten Hälfte verdient in Führung ging, kamen wir im zweiten Durchgang personell leicht verändert aus der Kabine. Wir haben dann mehr für das Spiel gemacht, für uns ist es cool, dass wir nun in der Verbandsliga Süd-Ost die beste ostholsteinische Mannschaft sind“, erklärt SVG-Coach Christian Born nach der Partie gegenüber den LN. SG-Trainer Robertino Borja fasste das Spiel wie folgt zusammen: „Wir haben es uns selber zuzuschreiben, dass wir dieses Spiel verlieren. Wir haben in der ersten Halbzeit 30 richtig starke Minuten gezeigt, an die wir im zweiten Durchgang dann nicht mehr anknüpfen konnten. Pönitz wollte den Sieg dann mehr als wir!“.

SG Bad Schwartau – SC Rapid Lübeck 1:6 (0:4)

Einen ungefährdeten Erfolg fuhr die Mannschaft des SC Rapid Lübeck in seinem Gastspiel bei der SG Bad Schwartau ein. Bereits im ersten Durchgang machte der Favorit vom Kasernenbrink alles klar. Patrick Brückner (14., 28.), Julian Zimmermann (38.) und Homan Said (41.) erzielten die Treffer für den SCR. Auch in der zweiten Hälfte ließ die Mannschaft von Trainer Christian Arp zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen, auch wenn sich die bereits abgestiegene SG niemals aufgegeben hat. So markierte Gianfranco Salamone gar den 1:4-Ehrentreffer für die SG – Raphael Leon Theiss setzte mit seinem Doppelpack (71., 74.) schließlich den Schlusspunkt. „Das war heute ein Pflichtsieg für uns, der auch in der Höhe verdient ist. Die SG Bad Schwartau hat jedoch bis zum Ende des Spiels gut dagegengehalten. So wird es am letzten Spieltag nochmal spannend, wenn es um den zweiten Platz geht“, erklärt SCR-Coach Christian Arp, der damit auf das Fernduell mit dem TSV Eintracht Groß Grönau (am letzten Spieltag gegen Phönix II) anspielt. Seine Mannschaft bekommt es am letzten Spieltag mit dem SV Hamberge zu tun, die an diesem Abend eine empfindliche Niederlage hinnehmen mussten...

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TSV Eintracht Groß Grönau – SV Hamberge 5:2 (3:1)

Dem heimischen TSV gelang ein absoluter Start nach Maß! Bereits nach 20 Minuten führten die Grönauer mit 3:0 durch zwei Treffer von Florian Hahn (11., 19.) und einem Eigentor von Hamberge-Spieler Dominic Reich (6.). „Die ersten 20 Minuten waren beschämend und tief enttäuschend“, fasst es Hamberge-Trainer Roland Giering nach der Partie knallhart zusammen. Seine Mannschaft ließ dann jedoch etwas aufblicken und kam besser in die Partie. Bastian Beth gelang noch vor der Pause der 1:3-Anschlusstreffer (33.), ehe Max Bechler eine Viertelstunde vor Schluss noch einmal den Glauben eines Punktgewinnes aufhorchen ließ (75.). Groß Grönau machte dann allerdings mit zwei späten Treffern von Vierfach-Torschütze Florian Hahn alles klar und stellte auch den Drei-Tore-Abstand wieder her. „Wir waren heute insgesamt nicht der Gegner, der wir sein wollten, weswegen das Ergebnis am Ende auch okay ist“, stellt Giering klar.

Von Max Lübeck

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