Fußball: Kreispokal Lübeck

SC Rapid Lübeck mit souveränem Auftritt im Kreispokal-Achtelfinale

Der SC Rapid Lübeck zeigte bei Lübeck 1876 die richtige Einstellung und wurde seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht.

Der SC Rapid Lübeck zeigte bei Lübeck 1876 die richtige Einstellung und wurde seiner Favoritenrolle vollkommen gerecht.

Lübeck. Lübeck 1876 – SC Rapid Lübeck 0:6

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In Runde Eins konnte Lübeck 1876 noch für eine kleine Überraschung sorgen und Kreisligist TuS Lübeck mit 4:1 aus dem Wettbewerb kegeln. Im Achtelfinale bekam es die Mannschaft des Trainertrios Beyer/Buchholz/Klingbeil nun erneut mit einem höherklassigen Gegner zu tun, der letzten Endes einfach zu dominant war. Gegen Verbandsligist SC Rapid hieß es nach 90 Minuten aus 76-Sicht 0:6. Durch Tore von „Max“ Hamann (23.) und Patrick Lehmann kurz vor der Pause (44.) gingen die Rapidler mit zwei Treffern Vorsprung in die Kabine. Trainer Christian Arp wechselte zur Pause kräftig durch, brachte Mario Nagel, Tino Arp und Serdar Hassan – und die Joker stachen. Erst war Ervis Cokaj (72.) erfolgreich, dann konnten Arp per Elfmeter (80.) und Hassan (82.) erhöhen. Für den Endstand sorgte Leif Hopp mit seinem Tor in Minute 88.

SC Rapid Lübeck konzentriert sich auf Saisonstart gegen den SV Hamberge

Uwe Buchholz (1876): „Erste Halbzeit haben wir das gut gemacht. Rapid hatte wie erwartet mehr Ballbesitz, aber wir haben die Räume eng gemacht und gut verteidigt. Die beiden Gegentore fallen nach einer unnötigen Ecke und durch einen Sonntagsschuss. Bis Miite zweite Halbzeit passierte dann nicht mehr viel. Leider ließen dann bei uns die Konzentration und die Kräfte ein wenig nach, sodass Rapid am Ende noch vier weitere Tore erzielen konnte. Verdienter Sieg für Rapid, aber wir haben kämpferisch alles gegeben und freuen uns jetzt auf nächsten Samstag, wo wir zum Punktspielauftakt die Mannschaft aus Dänischburg um 16.30 Uhr an der Travemünde Allee begrüßen.“

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Christian Arp (Rapid): „Wir haben den Gegner ernst genommen und eine vernünftige Einstellung an den Tag gelegt. Das war mir heute wichtig, auch wenn es aufgrund der Temperaturen nicht unbedingt Tempo-Fußball war. Der Gastgeber hat tapfer gegengehalten und versucht, den einen oder anderen Nadelstich zu setzen, aber letztendlich haben wir das Spiel stets kontrolliert und so gut wie nichts anbrennen lassen. Ab jetzt ist unser Fokus auf den lange ersehnten Saisonstart (Freitag, 19.30 Uhr zuhause gegen den SV Hamberge, Anm. d. Red.) gerichtet.“

SV Fortuna St. Jürgen schießt dezimierte SG Bad Schwartau ab

SV Fortuna St. Jürgen – SG Bad Schwartau 6:0

Für den Kreisligisten SG Bad Schwartau gab es am Sonntag am Kalkbrenner nichts zu holen, ganz im Gegenteil. Gegen den A-Klassisten setzte es eine deftige 0:6-Packung. Ohnehin ging die SG bereits personell angeschlagen in dieses Spiel, dann mussten auch noch Bastian Rudowsky und Pascal Behrens in der Frühphase verletzt vom Feld genommen werden. Bei Fortuna hingegen lief an diesem Tag beinahe alles zusammen. Durch Tore von Paul Grewecke (15.) und zwei erfolgreiche Abschlüsse von Francis Biehl (33./35.) hieß es schon zur Halbzeit 3:0 und die Tür Richtung Viertelfinale ganz weit offen. Doch damit nicht genug: Bent Peterat (49./63.) sowie Dominik Schaarschmidt (53.) konnten die ohnehin schon klare Führung weiter ausbauen.

André Meese (Fortuna): „Mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung von Beginn an konnten die Jungs heute erneut das Viertelfinale des Kreispokals erreichen. Besonders taktisch wurden die Vorgaben heute sehr gut umgesetzt, sodass neben der Defensivarbeit auch Torchancen sehr gut herausgespielt und im Gehäuse untergebracht wurden. Besonders erfreulich dabei, dass zuletzt einstudierte Abläufe gut geklappt haben und zum Erfolg führten. Dennoch wissen wir dem Sieg in einem sehr fairen Duell gegen eine personell geschwächte Mannschaft sehr gut einzuordnen. Wir wünschen der SG viel Erfolg für die kommende Saison und gute Besserung den angeschlagenen Spielern.“

Martin Mendig (Schwartau): „Verdient verloren. Danke an Fortuna für das faire Spiel und viel Erfolg in der Saison.“

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Lambrecht und Lambrecht machen aus einem Rückstand eine Führung

TSV Dänischburg – Türkischer SV 3:2

Zu einer kleinen Überraschung kam es am Sonntag an den Bahnschienen, denn der TSV Dänischburg schoss den favorisierten Türkischen SV aus dem Kreispokal. Schiri Patrick Thoms notierte nach elf Minuten zwar die Gästeführung, für die Furkan Yilmaz sorgte, aber der TSV kam durch Niklas Lambrecht (21.) und Jonas Lambrecht (26.) stark zurück ins Match. Mit dem 3:1 von Linus Paasch aus Minute 81 vergrößerten sich die Dänischburger Erfolgschancen noch weiter deutlich. Spannend wurde es in der Schlussphase aber doch nochmal, denn Ali-Aziz Deler (84.) konnte verkürzen. Letztlich brachte der Gastgeber den knappen Vorsprung aber über die Zeit und darf sich über den Einzug ins Viertelfinale freuen.

Fabian Volkmann (Dänischburg): „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Berufs- und urlaubsbedingt konnten wir heute nur zwölf Mann aufbieten. Wie sich diese Jungs reingehängt, gut verteidigt und auch nach vorne Akzente gesetzt haben, verdient großen Respekt. Ich denke das Ergebnis ist mehr als verdient, zumal wir noch einen Elfmeter verschossen haben und zwei Hundertprozenter vergeben. Dagegen steht ein Alutreffer des TüSV. Wie freuen uns über den Erfolg. Das gibt Auftrieb für die Saison.“

Ender Ergin (TüSV): „Glückwunsch an Dänischburg in einem sehr fairen Spiel. Das Spiel war auf Augenhöhe. Bei uns hat das Durchsetzungsvermögen nicht gereicht.“

Die weiteren Viertelfinal-Spiele:

Mittwoch, 03. August:

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SV Eintracht Lübeck – TSV Kücknitz (19.00 Uhr)

Donnerstag, 04. August:

ATSV Stockelsdorf – SV Viktoria 08 (19.30 Uhr)

Dienstag, 16. August:

VfL Vorwerk – FC Dornbreite (19.30 Uhr)

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Mittwoch, 17. August:

SV Azadi Lübeck – Eintracht Groß Grönau

Von Hendrik König

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