SV Preußen Reinfeld

SHFV schmettert Einspruch ab – Preußen Reinfeld muss in die Landesliga

Hier fängt sich der SV Preußen Reinfeld ein Fallrückzieher-Gegentor von Marco Pajonk. Gegen den SV Todesfelde werden die Schwarz-Weißen in der kommenden Saison aber aufgrund des wohl besiegelten Abstiegs nicht mehr antreten.

Hier fängt sich der SV Preußen Reinfeld ein Fallrückzieher-Gegentor von Marco Pajonk. Gegen den SV Todesfelde werden die Schwarz-Weißen in der kommenden Saison aber aufgrund des wohl besiegelten Abstiegs nicht mehr antreten.

Reinfeld. Seit Montagabend ist es Gewissheit. Preußen Reinfeld muss den bitteren Gang in die Landesliga antreten. Das teilte der Ausschuss für Satzung und Recht des SHFV dem Klub per Beschluss mit.

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SV Frisia Risum-Lindholm als Spielverderber

Trotz einem Punkt mehr als der SV Frisia Risum-Lindholm muss der SV Preußen Reinfeld am Ende aus der Oberliga absteigen, weil Frisia zum letzten Spiel wegen Coronafällen nicht antrat. Aufgrund des besseren Punkteschnitts hielten die Friesen somit letztlich die Klasse und Reinfeld guckte in die Röhre. Dagegen gingen die Stormarner an.

„Ungleichbehandlung von zweiten Mannschaften in der Oberliga“

Zum einen verwiesen die Preußen darauf, dass der SHFV während der Saison (26. März 2022) auf Antrag des VfB Lübeck den Paragraph 17 der Jugendordnung änderte. Fortan durften A-Jugendliche zum Zwecke der Talentförderung auch in zweiten Mannschaften in der fünften Spielklassenebene eingesetzt werden. „Der SHFV begründet dies mit einer bisherigen Ungleichbehandlung von zweiten Mannschaften in der Oberliga“, erklärt Abteilungsleiter Marco Cloppatt.

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Spiel auf Wunsch des SC Weiche Flensburg II verlegt

Beim Fall Frisia habe der SHFV auf die möglicherweise eintretende Konstellation hingewiesen, bevor Reinfeld dem Verlegungsgesuch von Weiche Flensburg II zustimmte. „Sinngemäß hat man uns gesagt, dass wir selbst schuld sind und durch die Verlegung das letzte Spiel nicht zeitgleich mit Frisia haben werden“, betont Cloppatt und ergänzt: „Wir waren uns natürlich sicher, dass wir die Klasse sportlich halten können, haben uns sportlich am Ende aber selbst in Schwierigkeiten gebracht.“

Beschluss soll endgültig sein

Die Reinfelder wollen den Beschluss nun erneut von einem Anwalt rechtlich prüfen lassen. „Im Beschluss steht, dass er nicht anfechtbar ist. Da werden wir mal schauen, ob das tatsächlich so ist“, so Cloppatt. Gut möglich also, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Von RLN

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