Fußball-Regionalliga

Stimmen zum Spiel Hamburger SV II gegen den VfB Lübeck

Mattis Daube traf nach seiner Einwechslung mit einem Volley zum 1:1.

Mattis Daube traf nach seiner Einwechslung mit einem Volley zum 1:1.

Hamburg. Das Punktspiel zwischen dem Hamburger SV II und dem VfB Lübeck endete am Donnerstagabend mit 1:1. So schätzen Trainer und Spieler die Punkteteilung, nach welcher der VfB nach wie ungeschlagen bleibt, ein.

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Morten Rüdiger (VfB Lübeck): "Der Platz war tief, wir haben viel nach vorne geworfen und sind nicht so richtig in die Box reingekommen. Wir haben es mit dem Ball bis vor das Tor gut gemacht, dort dann aber die letzte Durchschlagskraft vermissen lassen. Zweite Halbzeit werfen wir weiter alles nach vorne, sind in den Zweikämpfen da. Meiner Meinung nach sind wir die bessere Mannschaft und haben nachher hochverdient den Ausgleich gemacht."

Lukas Pfeiffer (Trainer VfB Lübeck): "Ich habe der Mannschaft vorher gesagt, dass das heute eines der schwersten Auswärtsspiele wird. Ich finde wir sind gut reingekommen in die Partie, hatten auch die ersten Abschlüsse und laufen dann leider einem Rückstand hinterher. Wir wussten, dass Hamburg mit ihrem Stürmer Beleme konterstark ist und finde, dass sich die Aufstellung von Kastenhofer im Hinblick auf die Restverteidigung ausgezahlt hat. Mit Ausnahme des Gegentreffers haben wir es sehr diszipliniert wegverteidigt. Wir waren dann leider mit Ball, was die Lösungen angeht, gegen einen tiefstehenden Gegner nicht so zielstrebig, machen hinten raus dann in meinen Augen schon verdient das 1:1 und haben sogar noch die Chance zum Lucky-Punch. Aber da beschwere ich mich jetzt nicht. Ganz im Gegenteil, wir nehmen den Punkt hier mit, ich glaube auch, dass sich hier noch viele schwertun werden."

Pit Reimers (Trainer HSV II): "Es war heute auf jeden Fall mehr drin. Wir haben es nach den ersten paar Minuten, in denen Lübeck etwas aufgekommen ist, richtig gut gemacht und sind dann folgerichtig in Führung gegangen. Wir haben danach noch weitere gute Möglichkeiten, bei denen wir uns hinten super rausspielen und befreien und dann Richtung Kette anlaufen. Da hat uns etwas die Zielstrebigkeit gefehlt, um das 2:0 nachzulegen. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass Lübecker nochmal mit ganzer Körperlichkeit, Energie, Wucht, die sie einfach haben, auf allen Positionen aufkommen wird. Wir haben es verpasst, nochmal den ein oder anderen Konter nach Ballgewinn besser zu Ende zu spielen. Insofern blieb das Spiel lange offen. Das Gegentor fällt dann ein bisschen aus dem Zufall. Unsere Vorgabe, heute reif und clever zu spielen, hat die Mannschaft super umgesetzt. Das 1:1 nehmen wir gerne mit. Ich denke, wenn eine Mannschaft heute den Sieg verdient gerhabt hätte, sind wir das."

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Mattis Daube (VfB Lübeck): "Es war nicht das beste Spiel von uns, das muss man sagen. Aber es ist halt eine unserer Qualitäten, dass wir auch bei einem Rückstand wieder ins Spiel reinkommen können und das auch wissen. Bei meiner Einwechslung hat der Trainer mir mitgegeben, dass wir tiefe Läufe brauchen, dass wir hinter die Abwehr kommen müssen. Beim Tor hat das dann super geklappt. Da habe ich mich im Strafraum positioniert, es kommt ein langer Ball und dass Mats kopfballstark ist, das wissen wir alle. Ich habe darauf gewartet, dass der Ball irgendwo runterkommen wird und der fällt dann genau vor meine Füße und ich muss ihn nur noch einschieben. Ich merke, dass ich nach meiner langen Verletzung nun immer besser reinkomme und mit jedem Training und jeder Minute im Spiel immer mehr Selbstvertrauen tanken kann. Dass es heute mit einem Tor klappt, freut mich natürlich."

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