Fußball-Oberliga

Eichede, Todesfelde und Oldenburg bauen auf Heimvorteil

Todesfeldes Nikos Wolf (r.) gegen Eichedes Peer-Maurice Ehlers. Beide Klubs sind am Sonntag in Heimspielen am Ball.

Todesfeldes Nikos Wolf (r.) gegen Eichedes Peer-Maurice Ehlers. Beide Klubs sind am Sonntag in Heimspielen am Ball.

Eichede. Zwei Spiele, zweimal 1:0, zweiter Tabellenplatz: Der SV Eichede hat einen perfekten Start in der Oberliga hingelegt. Am Sonntag (7. August) wollen die Stormarner nachlegen und gegen Inter Türkspor Kiel (14 Uhr) den dritten Sieg in Folge einfahren.

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SVE-Vereinsboss Olaf Gehrken freute sich über den jüngsten 1:0-Heimsieg gegen Todesfelde, räumte aber ein: „Schön auf dem Boden bleiben. Es ist noch gar nichts passiert.“ Die Kieler sind mit einem Punkt aus zwei Spielen gestartet und verfügen ebenfalls über einen runderneuerten Kader mit insgesamt 12 Neuzugängen, darunter Krenar Svirca, Torwart Nikolas Wulf, Moritz Haye (alle Eutin 08) und Rinol Lahu (VfB Lübeck II). Mit Erdogan Cumur (VfR Neumünster) hat der Kapitän den Verein verlassen. SVE-Trainer Paul Kujawski will sein Team derweil weiter entwickeln, „damit wir unsere Torchancen noch besser nutzen und noch mehr Ruhe bei den Kontern zeigen.“ Nach fünf, sechs Spielen wüsste man, wo man tatsächlich steht. „Klar, wollen wir gegen Inter Türkspor wieder punkten“, sagt er.

SV Todesfelde – Husumer SV (Sonntag, 14 Uhr): Nach dem schwachen Auftritt in Eichede (0:1) erwartet SVT-Teamchef Sven Tramm gegen die Husumer SV eine Reaktion seiner Spieler. Tramm: „Alle haben etwas gutzumachen. Auch die, die sonst Stamm spielen, haben nicht ihre Leistung gezeigt. Auch Eichede hatte keinen guten Tag. Aber wir waren noch schlechter.“ Mit Rafael Krause und Til Weidemann kommen zwei zuletzt fehlende Offensiv-Akteure zurück. Deniz Hasan Yilmaz ist nach seiner umstrittenen Roten Karte in Eichede (Notbremse) gesperrt. Aufsteiger Husum ist stark (2:1 gegen TSB, 2:2 gegen Weiche II) in die Saison gestartet.

Oldenburger SV – SC Weiche Flensburg II (Sonntag, 16 Uhr): Trainer Kevin Wölk steht nach dem 0:4 gegen Kilia („Es war nicht alles schlecht“ erneut nur ein Mini-Kader zur Verfügung. Deshalb lässt „Kewo“ etwaige Kritik kalt. „Unsere Priorität liegt momentan darin, elf Spieler auf den Platz bringen zu können. Da mache ich mir keine Gedanken darüber, was vielleicht schlecht war. Wir haben zum jetzigen Zeitpunkt drei Punkte mehr, als intern erwartet.“ Maximal zwölf Spieler des eigenen Kaders stehen am heute zur Verfügung. Trainer-Bruder Björn Wölk (43) fehlt aus privaten Gründen. Dafür kehrt Lars Brunner aus dem Urlaub zurück.

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Von Volker Giering und Finn Hofmann

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