Testspiele

SV Eichede: Zwei neue Spieler treffen gegen Hagen Ahrensburg

Marwin Miljic (oben, 2. von links) und Gerret Grage, der rechts neben ihm steht, schlossen gegen den SSC Hagen Ahrensburg erfolgreich ab.

Marwin Miljic (oben, 2. von links) und Gerret Grage, der rechts neben ihm steht, schlossen gegen den SSC Hagen Ahrensburg erfolgreich ab.

Großensee/Elmenhorst. SV Eichede – SSC Hagen Ahrensburg 2:0

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Mit schweren Beinen stand für die erste Herren des SV Eichede am Sonntagnachmittag das erste Testspiel der Vorbereitung auf die Oberliga-Serie 2022/2023 an. In Großensee absolvierte man nämlich ein dreitägiges Kurztrainingslager mit schweißtreibenden Einheiten. Zum Abschluss dieses Wochenendes stand ein Vergleich mit Verbandsliga-Aufsteiger SSC Hagen Ahrensburg auf dem Programm. Der SVE wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 2:0 durch. Zehner Marwin Miljic, der vom TSV Pansdorf nach Eichede kam, brach den Bann vor 75 Zuschauern in Minute 57, ehe mit Gerret Grage (Barmbek-Uhlenhorst) ein weiterer Neuzugang einnetzte.

„Wir wollten gewinnen und auch dementsprechend auftreten, egal, wie anstrengend das Trainingslager vorher war“

Eichedes Trainer Paul Kujawski ordnet dieses Freundschaftsspiel wie folgt ein: „Ich bin zufrieden. Vor dem Spiel haben wir schon zwei Stunden trainiert. Die Jungs haben vieles schon echt gut angenommen und einen guten Charakter gezeigt. Wir haben komplett durchgewechselt und jeder hat um die 60 Minuten gespielt. Man hat vor allem auch nach den Wechseln keinen Bruch gesehen. Klar ist noch viel Luft nach oben, so gab es zum Beispiel noch einige Abstimmungsprobleme in allen Mannschaftsteilen. Wir haben uns im Laufe des Spiels aber gesteigert und uns das gut erarbeitet. Wir wollten gewinnen und auch dementsprechend auftreten, egal, wie anstrengend das Trainingslager vorher war.“

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SSC Hagen Ahrensburg hält gut mit

Hagen-Coach Aydin Taneli: „Wir hatten leider doch einige Corona-Ausfälle und fünf Neue sind dazugestoßen. Das neue System haben die Jungs gut umgesetzt und gerade in den ersten 20 Minuten waren wir echt gut dabei in den Zweikämpfen. Die erste Halbzeit war stark und wir sind mit dem 0:0 in die Kabine gegangen. Dann hat sich Eichede gesteigert und ist öfter hinter unsere Kette gekommen. Trotzdem kann man mit dem Spiel und auch mit der Trainingswoche zufrieden sein. Wir werden weiter daran arbeiten, noch stärker zu werden.“

Kevin Öz trifft zweifach

SSV Großensee – SV Eichede II 1:5

Zwei Stunden zuvor – um 14.00 Uhr – empfing Gastgeber SSV Großensee bereits die U23 des SV Eichede, also den frisch gebackenen Landesliga-Meister. Für die Rot-Weißen war es nach dem 1:1 gegen den Ratzeburger SV das zweite Match. Es dauerte bis zur 36. Minute, ehe Luca Kähler seine Farben in Führung brachte und Andre Kossowski (37.) sowie Nico Bremser (41.) nur wenig später erhöhten. In dieser Phase vor der Pause legte sich Großensee die Gegentreffer quasi selbst ins Netz. Der zur Pause eingewechselte Stürmer Kevin Öz schnürte einen Doppelpack (52./62.). Großensees Kevin Hoffmann gelang in der 79. Minute der Anschlusstreffer. Insgesamt hat sich der A-Klassen-Vertreter gegen den drei Ligen höher kickenden SVE II gut präsentiert und wacker dagegen gehalten.

„Das Team hat sich bis auf diese fünf Minuten ganz toll verkauft“

Großensee-Trainer Christian Ladwig: „Volle Hütte heute bei uns im Sportpark. Wir haben uns bis zur 36. Minute sehr gut verkauft, konnten auch den einen oder anderen Konter setzen. Durch einen Abspielfehler fiel das 0:1 für Eichede. Dann kamen weitere fünf Minuten Blackouts und wir bekamen innerhalb von vier Minuten weitere zwei Gegentore. Auch als es 0:5 stand, hatten wir trotzdem den einen oder anderen Konter gesetzt, aber halt kein Tor gemacht. Dann die 79. Minute: von hinten schön rausgespielt, Kapitän Kevin setzt sich im Eins gegen Eins durch und vollendet zum verdienten 1:5. Das Team hat sich bis auf diese fünf Minuten ganz toll verkauft.“

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Sebastian Fojcik gefällt die Arbeit beim SV Eichede II

Sebastian Fojcik vom SV Eichede II: „Verdienter und für die Entwicklung wichtiger Erfolg nach den ersten beiden sehr intensiven Trainingswochen. Die hohen Temperaturen und schweren Beine merkte man unserem Team an. Das ist auch in der Phase völlig in Ordnung. Die Jungs lernen sich Stück für Stück immer besser kennen und nehmen die Trainingsinhalte sehr gut an. Das macht viel Spaß.“

Eichholzer SV mit schwacher erster Hälfte, aber klarer Steigerung

SG Elmenhorst/Tremsbüttel – Eichholzer SV 2:4

Ein 4:2-Auswärtssieg auf den Siebenbergen in Elmenhorst: Es war das erste Spiel unter der Leitung vom neuen Eichholzer Coach Tim Kreutzfeldt und dessen Co Michael Ahrens. Vor 40 Zuschauern fiel vor dem Seitenwechsel lediglich ein Tor – und zwar für die Heimelf, denn Mohammad Aluons (38.) schoss ein. Die Lübecker drehten den Spieß durch Schönberg-Neuzuganf Thomas Aldermann (54.) und Maik Germann (57.) aber relativ schnell um, ehe sich auch Jannik Gerlach (69.) in die Torschützenliste eintrug. In der 81. Minute bewies „Acky“ erneut seinen Torinstinkt. In der vierten Minute der Nachspielzeit verkürzte Tim Westphal auf 2:4.

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Bei der SG Elmenhorst/Tremsbüttel schwanden die Kräfte

Marco Schier (Elmenhorst): „Unsere erste Halbzeit war richtig gut, hier müssen wir eigentlich 4:0 führen. Eichholz hatte bis auf einen Freistoß und einen Abschluss nichts anzubieten. Nach einer Woche Training sind wir damit schon sehr zufrieden. Zum zweiten Abschnitt dann viele Wechsel und wir waren nicht mehr ganz so konzentriert, teilweise zu weit weg und auch die Kraft ließ nach. Demzufolge fielen vier zu leichte Gegentore. Zum Ende haben wir nochmal etwas versucht und wurden dafür auch mit dem 2:4 belohnt. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg.“

Eichholzer SV sieht gute zweite 45 Minuten

Michael Ahrens (Eichholz): „Erste Halbzeit sind wir nicht wirklich reingekommen und haben viel zu viele einfache Fehlpässe produziert. Das war nicht so zufriedenstellend. Die zweite Hälfte war gut. Da konnten wir das auf den Platz bringen, was wir uns vorgestellt haben. Ein ganz guter Nachmittag und ein sehr faires Testspiel.“

Von Hendrik König

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