Fußball: Kreispokal Lübeck

SV Eintracht 04 Lübeck steht im Kreispokal-Viertelfinale

Neun Tore fielen am Donnerstag am Lübecker Neuhof.

Neun Tore fielen am Donnerstag am Lübecker Neuhof.

Lübeck. Ein Achtelfinal-Match des Lübecker Kreispokals wurde am Donnerstagabend ausgetragen. Bei abends noch immer fast 30 Grad im Schatten empfing B-Klassist SV Eintracht 04 Lübeck auf Lübecks wahrscheinlich engstem Kunstrasenplatz den TSV Kücknitz, der jüngst aus der Kreisliga abstieg und zur neuen Saison nicht mehr von Florian Kleinschmidt, sondern von Kevin Boydenow trainiert wird. Kleinschmidt kickt am Roten Hahn momentan lediglich in der Altherren und legt eine Pause an der Seitenlinie ein. Gleich neun Treffer bekamen die Zuschauer am Neuhof zu sehen – sechs der neun Tore fielen für den Gastgeber, der somit das Viertlfinalticket gelöst hat.

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SV Eintracht 04 Lübeck nutzt Überzahl schnell aus

Im ersten Spielabschnitt sah es noch nach einer sehr ausgeglichen Angelegenheit aus. Fatih Katran brachte die Gäste schon in Minute Acht in Front, ehe Kapitän David Myszkowski (17.) egalisieren konnte. Mohamad Ahmadi (29.) hatte jedoch die passende Antwort parat. Nach dem 2:2 von Rene Mikes aus der 42. hieß es beim Gang in die Katakomben Unentschieden. Zu diesem Zeitpunkt war Fatih Katran nach Meckern bereits mit gelb-rot von Schiri Andreas Schwilski vom Feld gestellt.

Eintracht nutzte die personelle Überlegenheit schnell aus, die zum Gamechanger wurde. Samuel Barbarewicz (53.) gelang das 3:2, ehe Hazar Karaca (66.) auf 4:2 erhöhte. Joker David Bodnar netzte nach seiner Einwechslung gleich doppelt (74./79.). Vor der zweiten Bodnar-Bude sorgte Alexander Siewert für das zwischenzeitliche 3:5 aus Kücknitzer Sicht.

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Saisonauftakt für beide Teams am Sonntag

Alexander Wulff (Eintracht): „In der ersten Halbzeit hat sich Kücknitz über ein dummes Foul etwas selbst dezimiert, das hat uns natürlich in die Karten gespielt. Ansonsten war es ein Spiel auf Augenhöhe, wo wir uns in der zweiten Hälfte die besseren Chancen erarbeitet haben. So konnten wir den Sieg in einem sehr fairen Spiel bei uns behalten. Das Gespann um Andreas Schwilski fand ich top. Kücknitz wünsche ich viel Glück für die Zukunft.“

Kevin Boydenow (Kücknitz): „Mit einem schönen Freistoß ist das Spiel gestartet. Dann folgten blöde Fehler, die gleich bestraft wurden vom gut eingestellten Gegner. Ein Platzverweis hat uns dann raus gebracht aus dem Spiel. Wir haben es dann nicht mehr geschafft, ins Spiel zu finden und Eintracht Lübeck hat das auch gut ausgenutzt.“

Für den SV Eintracht wird es am kommenden Sonntag Ernst. Dann empfängt man ab 14.30 Uhr den SV Fortuna St. Jürgen II auf heimischer Anlage. Kücknitz heißt um 15.00 Uhr den Sereetzer SV II willkommen.

Kreispokal Lübeck Achtelfinale – die verbleibenden Spiele:

Donnerstag, 04. August:

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ATSV Stockelsdorf – SV Viktoria 08 (19.30 Uhr)

Dienstag, 16. August:

VfL Vorwerk – FC Dornbreite (19.30 Uhr)

Mittwoch, 17. August:

SV Azadi Lübeck – Eintracht Groß Grönau (19.30 Uhr)

Von Hendrik König

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