Fußball Oberliga

SV Todesfelde lud seine Sponsoren

Moderator Tobias Gellert (r.) mit Sebastian Harms (r.) vom VfB Lübeck.

Moderator Tobias Gellert (r.) mit Sebastian Harms (r.) vom VfB Lübeck.

Todesfelde. Zwei Jahre lang konnte der SV Todesfelde seine Sponsoren aufgrund der Corona-Pandemie nicht zum gewohnt jährlichen Sponsorenevent einladen. Am vergangenen Mittwochabend luden die Blau-Gelben nun ins Segeberger Restaurant am Ihlsee ein – und boten ein kurzweiliges Rahmenprogramm.

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Prominente Gäste vor Ort

NDR-Reporter Tobias Gellert (ehemals Pressesprecher beim SVT) moderierte den Abend, der um 19.30 Uhr begann und gegen 23.30 Uhr ein Ende fand. Als prominente Gäste von extern fanden sich Professor Asmus Hintz (lehrt seit 1987 am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg), sowie Sebastian Harms, Sportlicher Leiter des VfB Lübeck, ein. Während Hintz einen Vortrag über das Thema Motivation hielt, gab Harms mit Blick auf Todesfeldes Regionalliga-Ambitionen Einblicke in die Professionalisierung von Verein und Spieler. „Das Thema Motivation ist ein generell wichtiges, sowohl für Sportler, als auch für das Geschäftsleben“, betonte Thomas Steenbock, Vorsitzender des Fördervereins gegenüber den LN. Zum Abschluss des Abends diskutierte Harms mit „Tofe“-Kapitän Luca Sixtus und Sportchef Jens Martens unter dem Motto „Katar oder Dorfstraße 1 in Todesfelde“ über aktuelle Fußballthemen wie die Weltmeisterschaft und den Amateurfußball.

Budget müsste für Regionalliga um 30 bis 40 Prozent steigen

„Das war eine sensationelle Veranstaltung“, fand Holger Böhm, 1. Vorsitzender des Vereins. „Bei den Vorträgen konnte jeder etwas mitnehmen.“ Insgesamt rund 90 Sponsoren gehören dem Sponsoringpool des SV Todesfelde an. Etwa 50 von ihnen folgten der Einladung zum Sponsorenabend nach Bad Segeberg. Die sportlichen Ambitionen des Dorfklubs sind hinlänglich bekannt. Der SV Todesfelde will den Sprung in die vierte Liga schaffen. Dafür müsse das bisher zur Verfügung stehende Budget um 30 bis 40 Prozent steigen“, wie Thomas Steenbock verriet „Im Falle eines Aufstiegs werden wir mit jedem Sponsor eine individuelle Lösung finden, dabei den Tofe-Weg aber nicht verlassen. Die Professionalität muss auch zu den Menschen passen“, betont „Steini“. Erstmals in der Geschichte des Vereins sei man in der glücklichen Lage, dass Unternehmen von sich aus auf den Verein zukämen, um eine Werbepartnerschaft einzugehen. Grundstein hierfür dürfte die aus sportlicher Sicht perfekte Saison 2019/2020 sein, an dessen Ende der SVT jeden seiner Wettbewerbe gewann und als krönendes Highlight vor heimischer Kulisse im DFB-Pokal gegen den damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück spielte (0:1).

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„Wir sind nicht nur ein Sportverein, sondern Partner“

Neben Steenbock kümmern sich beim SV Todesfelde ein knappes Dutzend weiterer Ehrenamtler um den Bereich Sponsoring. Dabei gehe es um viel mehr als einmal im Jahr eine Rechnung zu schreiben. Steenbock: „Wir sind nicht nur ein Sportverein, sondern Partner. Wir sind gleichzeitig Kunden und vereinen viele teamfähige Menschen, die eine Ausbildung suchen. Das muss eine gelebte Gemeinschaft sein.“

Enger Dreikampf an Spitze der Oberliga

Infrastrukturell macht sich der SV Todesfelde längst bereit für den Aufstieg. Im letzten Sommer qualifizierte man sich zwar für die Aufstiegsrunde, scheiterte dort jedoch im Vierkampf mit Concordia Hamburg, dem Bremer SV und den Kickers Emden. Aktuell rangiert der SVT mit 44 Punkten aus 19 Spielen zwar wieder mal auf Rang eins des Oberliga-Tableaus. Mit dem FC Kilia Kiel (17 Spiele, 43 Punkte) sitzt jedoch ein ebenfalls ambitionierter Konkurrent im Nacken. Auch der SV Eichede (18 Spiele, 42 Punkte) hat im Kampf um den Aufstieg noch ein gewichtiges Wörtchen mitzureden…

Von Finn Hofmann

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