Fußball: Kreisliga Süd

Tore satt in der Kreisliga Süd: 34 Buden in fünf Spielen

Die SG Wentorf-S./Schönberg zeigte sich gegen den SVT Bad Oldesloe giftig in den Zweikämpfen. Die Qualität des Gegners war am Ende aber dann doch zu groß, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Die SG Wentorf-S./Schönberg zeigte sich gegen den SVT Bad Oldesloe giftig in den Zweikämpfen. Die Qualität des Gegners war am Ende aber dann doch zu groß, um etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Bad Oldesloe/Ahrensburg/Bargfeld/Rethwisch. SVT Bad Oldesloe – SG Wentorf-S./Schönberg 5:2

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SG Wentorf-S./Schönberg hält gut mit, aber individuelle Klasse des SVT Bad Oldesloe zu groß

Der SVT Bad Oldesloe bleibt auch im siebten Spiel ungeschlagen und marschiert an der Tabellenspitze weiter. Das Spiel war, wenn man die Zeitpunkte der Tore betrachtet, aber enger als es zunächst den Anschein hat. Zwar ging Oldesloe durch Hogir Busali (5.) in Führung, aber die bissigen Wentorfer konnten den Spieß durch Emilio Cevik (27.) und Ole Stoffers (32.) umdrehen. Jedoch hatte dieser Spielstand nicht mal eine Minute Bestand, denn Luca Störmer (32.) glich postwendend aus. Nach der Pause hatte Türkspor dann etwas mehr vom Spiel und kam durch einen Elfmeter von Noor Al-Tamemy (71.) zum 3:2. Auf das Konto des ehemaligen Regional- und Oberliga-Kickers geht auch das spielentscheidende 4:2 aus Minute 90. Ardit Luma sorgte mit seinem 5:2 (90.+4) für den Schlusspunkt. Der Tabellenführer hat fünf Zähler Vorsprung vor dem Zweiten SSC Hagen Ahrensburg II und dabei noch ein Duell in der Hinterhand. Momentan marschiert die Mannschaft aus der Kreisstadt mit großen Schritten Richtung Verbandsliga.

Patrick Matysik (Oldesloe): „Ein disziplinierter Auftritt und eine variabel einsetzbare Mannschaft hat uns heute die nächsten drei Punkte gebracht. Bei schwierigen Platzverhältnissen und norddeutschem Wetter war es ein erwartet schwieriges Spiel. Der Gegner aus Wentorf hat uns das Leben ab der ersten Minute schwer gemacht, war bissig in den Zweikämpfen und immer nah dran. Mit einem 2:2 ging es folgerichtig in die Halbzeitpause. In der ersten Halbzeit hat uns die Entschlossenheit gefehlt. Gepaart mit technischen Fehlern und kompliziertem Denken, konnten wir das Spiel nicht bereits vorher in unsere Richtung lenken. In der zweiten Halbzeit wollten wir stabil rauskommen, schneller den Ball spielen und im letzten Drittel weniger klein-klein spielen, was uns auch gut gelungen ist. Am Ende setzen wir in der Höhe den Deckel drauf, als wir uns eigentlich aufs kompakte Verteidigen konzentriert haben. Ich denke auch, dass in Anbetracht der Spielverhältnisse das Ergebnis in der Höhe in Ordnung geht. Nervig sind die beiden vermeidbaren Gegentore gewesen.“

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Bahattin Altinalana (Wentorf): „Ich denke wir haben ein gutes Spiel gemacht und sind nach Rückstand auch verdient in Führung gegangen. Zweite Halbzeit hast du Möglichkeiten, um auch wieder in Führung zu gehen, wobei der SVT mit seinen individuellen Spielern auch immer wieder Klasse hat, gefährlich zu sein. Eine Unaufmerksamkeit führt zum Elfer, was auch die spielentscheidende Szene war. Danach machen wir natürlich auf und versuchen den Ausgleich, aber sie kontern das dann auch richtig gut aus. Am Ende kann man sagen, dass sie verdient gewonnen haben.“

Torfestival in Ahrensburg

SSC Hagen Ahrensburg – SV Borussia Möhnsen 6:3

Hin und her ging es in einem äußerst kurzweiligen Fußballspiel in Ahrensburg. Sieben der sage und schreibe neun Treffer fielen im ersten Durchgang. Es ging hin und her. Auf Paul Biemanns 1:0 (2.) folgte der Möhnsener Doppelschlag in Person von Tim Eiberg (9.) und Hauke Jürgens (14.). Ruben Ewert (16.) glich direkt wieder aus, aber wieder jubelte Möhnsen nach dem Führungstor von Timo Jahnke (25.). Trotzdem lag das Team von Philip Hartig zur Pause mit 3:4 im Hintertreffen, denn Jonas Wilde (33./35.) netzte binnen zwei Minuten doppelt ein. Ewert (59.) sorgte für das aus SSC-Sicht wichtige 5:3. Das letzte Wort hatte Maxim Omar mit dem 6:3 (90.+2).

Michal Ratajczak (Ahrensburg): „Es war sein sehr komisches Spiel heute. Erste Halbzeit war auf beiden Seiten von gravierenden individuellen Fehlern geprägt. Wir hatten zur Halbzeit die Nase vorne, das war sehr positiv. Wir sind gut aus der Kabine gekommen und haben heute aber in der zweiten Hälfte den besseren Torhüter gehabt. Möhnsen hatte zwei große Chancen, wo wir wirklich Glück hatten, dass sie nicht verwertet wurden, sonst geht das Spiel vielleicht anders aus. Trotzdem hat meine Mannschaft heute eine sehr große Moral bewiesen und sich nach Rückschlägen zurückgekämpft und zum Schluss souverän den Sieg eingefahren. Ich denke der Sieg geht völlig in Ordnung, auch wenn wir heute das Glück auf unserer Seite hatten.“

Philip Hartig (Möhnsen): „Spielerisch komplett auf Augenhöhe, allerdings ist es aktuell viel zu einfach, Tore gegen uns zu schießen. Wir gehen mit 3:4 in die Halbzeit und nehmen uns einiges vor. Möglichkeiten, um das Spiel sogar zu drehen, sind vorhanden, kassieren dann aber das 3:5 in Anschluss an einem Freistoß von der Mittellinie. Ein gebrauchter Tag, passend zum Wetter.“

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Mit dem TSV Berkenthin wird es nie langweilig

FC Ahrensburg – TSV Berkenthin 4:4

Ein verrücktes Spiel bekamen die Zuschauer*innen auf dem Stormarnplatz zu sehen, wo der FC Ahrensburg gegen den TSV Berkenthin nur 4:4 spielte. Die Betonung liegt auf nur, denn zur Pause lag der FCA klar mit 3:0 vorn. Riad Kastrati-Rrahmani (24.), Raymond Kastrati-Rrahmani (35.) und Hasan Ajvazi (38.) sorgten für die klare Führung. Aber einmal mehr zeigte Berkenthin, dass man die Rechnung nie ohne sie machen sollte. Nach Mirco Trautmanns 3:1 (50.) folgte das 3:2 von Tobias Macke (65.). Als Thorge Schwarz (84.) das 3:3 machte und Christoph Wulf (89.) schon wie der Matchwiner aussah, musste man in der Nachspielzeit (90.+2) doch noch den bitteren Gegentreffer von Raymond Kastrati-Rrahmani hinnehmen. Berkenthin verbessert sich auf Platz Elf und hat den VfR Todendorf vorübergehend überholt. Der VfR hatte sein Match gegen Grün-Weiß Siebenbäumen II aus personellen Gründen abgesagt.

Bitter: Der FC Ahrensburg ließ sich nach 3:0-Führung gegen den TSV Berkenthin noch die Butter vom Brut nehmen. Mit Ach und Krach reichte es nach desolater zweiter Halbzeit noch zu einem 4:4.

Bitter: Der FC Ahrensburg ließ sich nach 3:0-Führung gegen den TSV Berkenthin noch die Butter vom Brut nehmen. Mit Ach und Krach reichte es nach desolater zweiter Halbzeit noch zu einem 4:4.

Avni Ajvazi (Ahrensburg): „Erste Halbzeit spielte Berkenthin sehr defensiv und wir hatten anfangs Schwierigkeiten, unsere Lösungen zu finden. Nach dem 1:0 kamen wir aber gut ins Spiel und waren klar besser. Verdient stand es zur Pause 3:0. Was in der zweiten Halbzeit passiert ist, kann ich mir auch nicht erklären. Es sah nicht so aus, als ob Berkenthin nochmal zurückkommt. Für uns ist das 4:4 wie eine Niederlage. Bei den Gegentoren sahen wir nicht gut aus. Wir müssen daraus lernen und es in Zukunft besser machen.“

Mirco Trautmann (Berkenthin): „Mit meiner Mannschaft wird es wahrlich nie langweilig. Nach einer desolaten ersten Halbzeit gehst du mit 0:3 in die Halbzeit und mal wieder müssen wir Moral zeigen und unsere Nehmerqualitäten unter Beweis stellen. Durch eine Leistungssteigerung drehen wir schließlich die Partie komplett zu einem 4:3. Doch mit der mehr oder weniger letzten Situation bekommen wir dann noch mal einen herben Nackenschlag mit dem 4:4. Tut mir sehr leid für die Truppe, dass wir den Sieg nicht mit nach Hause nehmen konnten. Wir machen weiter und wollen uns am nächsten Wochenende die drei Punkte holen.“

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S.I.G. Elmenhorst mit zweitem Saisonsieg

Bargfelder SV – S.I.G. Elmenhorst 1:3

Die S.I.G. Elmenhorst kommt in der Kreisliga ins Rollen. Gegen den Bargfelder SV feierte man den zweiten Erfolg hintereinander. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gelang Luca Tägert (11.) die BSV-Führung, die aber von Tyll Mohr (13.) direkt zunichte gemacht wurde. Mohr, der sich momentan treffsicher zeigt, legte in der 52. Minute mit dem Führungstor für die Elmenhorster Gäste nach. Als von Bargfeld kaum noch Offensivaktionen zu sehen waren, sorgte Erik Wolter in der 77. für die Vorentscheidung. Die S.I.G. verbessert sich mit nun acht Punkten auf den achten Platz.

Karsten Drube (Bargfeld): „Ausgeglichenes Spiel mit einem verdienten, aber auch glücklicheren Sieger.“

Bernd Reinke (Elmenhorst): „Aus meiner Sicht trafen zwei kämpferische und motivierte Mannschaften aufeinander. Dies führte lange zu einer recht harten und doch ausgeglichenen Partie, bei der Bargfeld zur Halbzeit durchaus zwei Tore hätte erzielen können, wir aber auch. So aber blieb es bei den beiden Treffern bis zur Halbzeit. Dennoch konnten wir zum Ende der ersten Halbzeit bereits andeuten, dass wir die besseren spielerischen Lösungen hatten. Im zweiten Durchgang waren wir schließlich zielstrebiger und sind zurecht in Führung gegangen. Relativ zeitnah fiel das dritte Tor und beruhigte das Spiel. Unser Tor wurde kaum noch in Gefahr gebracht. Für uns ein wichtiger Dreier, den wir uns gegen einen unbequemen Gegner erkämpft und erspielt haben. Das Ganze erneut mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung.“

VfL Rethwisch gewinnt hoch

VfL Rethwisch – SSV Güster 5:1

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Nach zuletzt zwei klaren Niederlagen mit jeweils sechs Gegentoren konnte sich der VfL Rethwisch am Sonntag mit einem deutlichen Sieg über Güster rehabilitieren. Nachdem Clemens Kopp (25.) zunächst an der Latte scheiterte, ging der VfL durch einen Strafstoß von Jannes Schönwald (31.) in Führung. Ein abgefälschter Freistoß von Timo Schröder (51.) landete in den Maschen und Christopher Willuhn konnte per Flachschuss (57.) auf 3:0 stellen. Aus kurzer Distanz verkürzte Güster durch Soner Akinci (75.) der erst wenige Augenblicke auf dem Feld war. Ein Doppelpack von Milan Prieske (86./87.) sorgte letzten Endes dafür, dass der VfL Rethwisch einen klaren Heimsieg einfahren konnte.

Der 9. Spieltag auf einen Blick:

Freitag, 30. September:

VfR Todendorf – TSV Gudow (19.30 Uhr)

Sonntag, 02. Oktober:

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Bargfelder SV – SVT Bad Oldesloe (12.00 Uhr)

S.I.G. Elmenhorst – SSV Güster (15.00 Uhr)

SV Borussia Möhnsen – VfL Rethwisch (15.00 Uhr)

SG Wentorf-S./Schönberg – FC Ahrensburg (15.00 Uhr)

TSV Berkenthin – SV Grün-Weiß Siebenbäumen II (15.00 Uhr)

Die besten Torschützen der Kreisliga Süd:

1. Noor Al-Tamemy (SVT Bad Oldesloe): 12

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1. Christopher Willuhn (VfL Rethwisch): 12

3. Lennart Krüger (SG Wentorf-S./Schönberg): 9

3. Tyll Mohr (S.I.G. Elmenhorst): 9

Von Hendrik König

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