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Kreisliga Ost

TSV Selent hat die Verbandsliga nach Kantersieg in Heringsdorf vor Augen

Trifft momentan, wie er nur will: Nicolas Timpe vom TSV Selent gelangen gegen den SV Heringsdorf drei Treffer.

Trifft momentan, wie er nur will: Nicolas Timpe vom TSV Selent gelangen gegen den SV Heringsdorf drei Treffer.

Lehrstunde für den SV Heringsdorf

Heringsdorf/Schwartbuck/Schönwalde. SV Heringsdorf – TSV Selent 0:6

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Drei Spiele standen am gestrigen Sonntag in der Kreisliga Ost auf dem Programm. Nur eins der drei Duelle fand einen Sieger – und zwar den TSV Selent. Der Tabellenführer, der nun fünf Punkte Vorsprung auf den TSV Schönwalde hat, marschiert weiter Richtung Verbandsliga. Schlusslicht Heringsdorf hat zwar noch eine theoretische Chance auf den Ligaerhalt, muss in den kommenden Begegnungen aber dringend punkten, wenn es nicht runter in die A-Klasse gehen soll. Lange Zeit sah es jedoch wirklich nicht nach einem so eindeutigen Ergebnis aus, denn erst kurz vor dem Pausentee sorgte Nicolas Timpe für das erste TSV-Tor (43.). Der Mann mit der Sieben auf dem Rücken, der nun schon bei 18 Treffern ganz oben im Ranking steht, erhöhte nach dem Wiederanpfiff und stieß die Tür zum Auswärtssieg ganz weit auf (50./58.). Für die weiteren Tore sorgten Karen Muradjan (61.), Robin Großnick (66.) sowie Julian-Colin Böttjer per Strafstoß (85.).

50-jähriger Dirk Hagedorn verhindert Niederlage des TSV Schönwalde – Empörung über den Schiri

TSV Schönwalde – TSV Lütjenburg 1:1

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Der TSV Schönwalde kam gegen Lütjenburg nicht über ein Remis hinaus und steht nun fünf Punkte hinter dem einzigen Aufstiegsrang. Personell gebeutelt musste man das Heimspiel bestreiten, unter anderem mit dem 50-jährigen Dirk Hagedorn im Tor, der mehrfach stark hielt und Knuth Buhrmann, der aus dienstlichen Gründen nur eine Viertelstunde mitwirken konnte. Noch nicht mal 60 Sekunden waren verstrichen, da zappelte der Ball zum einzigen Mal im Netz der Schönwalder. Mohammadreza Jalali sorgte für den Blitzstart der Gäste (1.). Dank des 1:1 von Gerrit Köster (62.) verließ man den Platz wenigstens nicht mit leeren Händen, sondern teilte sich die Punkte. In der 72. Minute sah der bereits ausgewechselte Kevin Lemke die rote Karte, nachdem er sich über eine zweifelhafte Entscheidung des Referees aufregte.

Christopher Kordts mit einigen Entscheidungen des Gespanns nicht einverstanden

Christopher Kordts (Schönwalde): "Wir hatten fünf Ausfälle von wichtigen Stammspielern zu beklagen. Deswegen musste ich von der zweiten Herren Leute hochziehen, die ihren Job auch gut gemacht haben. Bis zur 35. sind wir gar nicht reingekommen, aber unser Oldie Dirk hat uns mehrfach mit guten Paraden im Spiel gehalten. Die Schiedsrichter haben nicht ihren besten Tag erwischt. Verdient machen wir das 1:1. Als ein Spieler von uns zurücklegte, entschied der Schiri unverständlicherweise auf Abseits. Das war eine spielentscheidende Situation. Lütjenburg hat uns aufs Übelste bepöbelt, das hatte der Schiri nicht im Griff. Aufgrund der vielen Chancen des Gegners müssen wir auf der anderen Seite noch zufrieden sein, dass sie die nicht genutzt haben. Selent hat jetzt freien Lauf, außer sie patzen doch nochmal. Ein sehr intensives Spiel, das auch zu unseren Gunsten hätte ausgehen können. Gegen Riepsdorf haben wir wieder zwei, drei Leute mehr zur Verfügung."

Rainer Judick (Lütjenburg): "Toller Start meiner Mannschaft, bereits der erste Angriff sorgte für die Führung. Sehenswert und mit hoher Qualität abgeschlossen. Das Spiel entwickelte sich zu einer zweikampfbetonten Partie, was auch dem Geläuf zuzuschreiben war. Die erste Halbzeit ging ganz klar an meine Mannschaft, die noch weitere gute Möglichkeiten zu einer höheren Führung ausließ. Und wie immer bewahrheitet sich die alte Floskel, wenn du vorn die Tore nicht machst, fängst du hinten einen. Fazit: Die bessere Mannschaft mit einer Vielzahl an Chancen waren wir. Schönwalde konnte in der zweiten Hälfte einige Nadelstiche setzen, was dann auch zum Ausgleich führte. Unsere glasklaren Chancen hätten für drei Spiele gereicht. Spannendes Spiel, aber auch zwei Punkte zu wenig."

Last-Minute-Gegentor kostet Eutin 08 II den Dreier

VfL Schwartbuck – Eutin 08 II 1:1

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Die zweite Herren von Eutin 08 punktet weiterhin im Kampf gegen den Abstieg. Keins der letzten drei Spiele wurde verloren. Gegen Schwartbuck, das als Drittletzter ebenfalls noch nicht durch ist, reichte es jedoch nur zu einem eher unglücklichen 1:1. Im ersten Abschnitt wollten noch keine Treffer fallen. Dies änderte sich erst in der 49. Minute, als Tim Röben-Müller die Rosenstädter in Führung brachte. Als sich 08 schon zum Jubel bereitmachte, setzte es in der dritten Minute der Nachspielzeit mit der letzten Aktion doch noch den Ausgleich, für den Tim-Benedict Waack verantwortlich war.

„Uns hilft der Punkt aktuell sicher mehr als Schwartbuck, aber der Klassenerhalt ist damit noch nicht eingetütet“

Werner Steinfadt (Eutin): "In der ersten Halbzeit haben wir kein gutes Spiel gezeigt. In der Defensive waren wir konsequent, aber nach vorne waren wir nicht existent. In der zweiten Halbzeit waren wir dann spielbestimmend und haben uns folgerichtig vier bis fünf gute Möglichkeiten erarbeitet und sind dann sicher auch nicht unverdient in Führung gegangen. Leider haben wir es dann versäumt, das Ergebnis zu verwalten und das zweite Tor nachzulegen. So fühlt sich der Ausgleichtreffer in der 93. Minute natürlich ein bisschen nach einer Niederlage an. Uns hilft der Punkt aktuell sicher mehr als Schwartbuck, aber der Klassenerhalt ist damit noch nicht eingetütet."

Der kommende Spieltag:

Dienstag, 26. April:

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19.00 Uhr: FC Riepsdorf – TSV Schönwalde

Freitag, 29. April:

19.00 Uhr: TSV Selent – VfL Schwartbuck

Samstag, 30. April:

14.00 Uhr: SV Fortuna Bösdorf – SV Heringsdorf

16.00 Uhr: Eutin 08 II – TSV Schönwalde

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17.00 Uhr: TSV Lütjenburg – TSV Malente

Sonntag, 01. Mai:

15.00 Uhr: FC Riepsdorf – Oldenburger SV II

Die Top-Torschützen der Kreisliga Ost:

1. Nicolas Timpe (TSV Selent): 18

2. Thore Meyer (TSV Malente): 13

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3. Benjamin Hillers (TSV Lütjenburg, jetzt SpVgg Putlos): 12

Von Hendrik König

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