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Kreisliga Süd

TSV Trittau oder Ratzeburger SV? Aufstiegskampf bleibt hochspannend

Vierfacher Torschütze des VfR Todendorf beim Auswärtssieg in Großensee: Ercan Kaynar.

Vierfacher Torschütze des VfR Todendorf beim Auswärtssieg in Großensee: Ercan Kaynar.

SV Steinhorst/Labenz gibt Spiel gegen Ratzeburger SV erst spät aus der Hand

Steinhorst/Trittau/Elmenhorst/Großensee/Lütjensee.SV Steinhorst/Labenz – Ratzeburger SV 1:2

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Dass es das Tabellenschlusslicht der Kreisliga Süd dem Aufstiegsaspiranten, der sich mit Trittau einen heißen Fight um Platz Eins liefert, so schwer macht, haben wohl die Wenigsten gedacht. Bis zehn Minuten vor dem Abpfiff lag Steinhorst/Labenz im Heimspiel überraschend vorne. Nach torlosem ersten Abschnitt gelang Jan-Ole Benthien das umjubelte 1:0. Ein Tor von Nick Jenzen sowie ein direkter Freistoß von Standard-Experte Jannik Edler sorgten schließlich doch noch dafür, dass das Rennen um den Spitzenplatz weiterhin arg umkämpft bleibt. Ratzeburg ist nach wie vor mit dem TSV Trittau punktgleich, hat aber die schlechtere Tordifferenz. Steinhorst hat jetzt sechs Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und muss sich langsam aber sicher mit dem Gedanken befassen, kommende Saison in der A-Klasse anzutreten.

Sven Reddersen (Steinhorst): „Bei bestem Wetter und vielen Zuschauern hat alles gepasst. Wir haben es echt clever gemacht und der Matchplan wurde genau umgesetzt. Im ersten Durchgang hatten wir sogar die einzigen Chancen. Ratzeburg hat dann natürlich Druck gemacht, wir kamen aber immer wieder nach vorne und haben uns mit dem 1:0 belohnt. Ratzeburg hat dann immer mehr gedrängt und in der Schlussphase machen wir zwei doofe Fehler. Ich glaube, der Fußballgott ist am Sonntag einfach in Steinhorst vorbeigeflogen. Wir geben noch nicht auf und hauen gegen Gudow nochmal alles rein.“

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Jan Weluda (Ratzeburg): „Leider nicht die Leistung abgerufen, die man in solchen Spielen braucht. Steinhorst steht tief und ist bissig, zusätzlich konnten sie nach einfachen Fehlern von uns immer wieder Nadelstiche setzen. Letztendlich scheitern beide Mannschaften an mangelhafter Chancenverwertung. Die Schlussphase geht dann deutlich an uns und letztendlich ist es ein knapper, aber auch verdienter Sieg.“

TSV Trittau bleibt auch nach 0:1 cool

TSV Trittau – SG Wentorf-S./Schönberg 4:1

Der TSV Trittau hat sich von einem zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand am Sonntag nicht beirren lassen und unterm Strich doch einen klaren Heimsieg einfahren können. Niclas Riesel hatte die SG nach 13 Minuten in Führung gebracht, die bis zur 23. Minute Bestand hatte, als Bastian Fitzner zur Stelle war. Wohlmöglich mit spielentscheidend war die gelb-rote Karte für Wentorfs André Fröhlich (72.). Lennard Bahn nutzte einen Strafstoß zum 2:1 (77.) und erhöhte in der 86. auf 3:1. Tim Kenning sorgte mit der letzten Aktion in diesem Spiel für das Endresultat. Wentorf steht mit drei Zählern Vorsprung knapp über dem Strich.

Matthias Räck (Trittau): „Vor dem 0:1 per Konter hätten wir schon zwei oder drei Dinger machen müssen. Dann machen wir das 1:1 und waren klar spielbestimmend. Das gleiche Bild auch in der zweiten Halbzeit und am Ende gewinnen wir verdient 4:1. Wenn wir die Möglichkeiten besser nutzen, kann das auch noch höher ausgehen. Es war nicht gerade unsere beste Leistung, aber gegenüber Ratzeburg haben wir wieder zwei Tore Plus gemacht.“

Bahattin Altinalana (Wentorf): „Es war das erwartet schwere Spiel, aber gerade erste Halbzeit ist unser Plan komplett aufgegangen, kompakt stehen, den Gegner kommen lassen und auskontern und eiskalt vorm Tor abschließen. Dies ist uns sehr gut gelungen. Zweite Halbzeit schwächen wir uns selbst mit einer gelb-roten Karte und dann wird es natürlich noch schwerer gegen so einen Gegner. Aber ich bin trotzdem zufrieden habe, denn wir haben endlich mal wieder Kampf und Zweikämpfe angenommen.“

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Klassenerhalt für S.I.G. Elmenhorst und TSV Berkenthin greifbar

S.I.G. Elmenhorst – TSV Berkenthin 2:2

Die einzige Punkteteilung bekamen die Zuschauer in Elmenhorst zu sehen. Die S.I.G. dürfte nach diesem Remis nahezu gerettet sein, Berkenthin bleibt mit drei Punkten Vorsprung auf den SSV Großensee Achter, hat den Klassenerhalt damit weiter in der eigenen Hand. Nach Robin Waidikats Tor im ersten Durchgang (32.) ging es mit einem 1:0 in die Kabine. Der zur Halbzeit gekommene Johannes Kollenbrandt per direktem Freistoß (52.) markierte den Ausgleich, doch TSV-Abwehrmann Christoph Wulf unterlief ein Eigentor, sodass Elmenhorst wieder vorne lag. Schließlich war es in Minute 83 ebenfalls ein Treffer ins falsche Netz, der Berkenthin das Unentschieden rettete. Mike Veenma überwand seinen eigenen Schlussmann Ben Möller.

Bernd Reinke (Elmenhorst): „Meine junge Truppe hat erneut Lehrgeld gezahlt und daher ist es einfach ärgerlich. Insgesamt müssen wir das Ergebnis akzeptieren, zumal Berkenthin in der zweiten Halbzeit zulegen konnte - wir leider nicht. Wir kamen nur sehr schwer ins Spiel, wobei wir dem Gegner nichts zugelassen haben, aber eben selbst nichts kreieren konnten. Eine Ausnahme war ein Kopfball von uns aus kurzer Distanz, der sensationell gehalten wurde. Wenige Minuten später dann doch das 1:0. Leider haben wir keinen Schwung bekommen, sondern das Ergebnis eher verwaltet. In der zweiten Halbzeit wechselte Berkenthin viel Erfahrung ein und schaffte es, uns defensiv zu fordern. Folgerichtig fiel das 1:1 mit einem sehenswerten Freistoß. Sicherlich ein Treffer, der so platziert nicht jeden Tag fällt. Auf der anderen Seite erzielten wir mit sehr viel Glück dann den Führungstreffer zum 2:1. Der Ball wurde dabei unhaltbar abgelenkt. Den Gegner beschäftigen und vom Tor weghalten war nun notwendig. Stattdessen wurden wir immer unkonzentrierter und damit unsicherer. Es gab einige Abschlüsse auf unser Tor, aber nichts gefährliches oder gar zählbares. Bis wir uns einen harmlosen Ball selbst ins Tor legten. Das Ergebnis ist ärgerlich, weil vermeidbar, doch es wurde das Minimalziel, nicht zu verlieren, erreicht. Das große Ziel - der Klassenerhalt – rückt näher und ist für uns ein großer Erfolg. Wobei ich momentan nicht feiern möchte, weil es auch noch sehr blöde laufen kann.“

Mirco Trautmann (Berkenthin): „Umkämpftes Auswärtsspiel mit einem am Ende wohl gerechten Unentschieden. Wenn man zwei Mal nach Rückstand auswärts zurück kommt, dann muss man auch mal mit diesem Punkt zufrieden sein. Er bringt uns dem Klassenerhalt einen Schritt näher und ermöglicht es uns am nächsten Sonntag aus eigener Kraft sozusagen den Deckel drauf zu machen. Dafür werden wir alles tun.“

Ercan Kaynar vom VfR Todendorf mit Viererpack

SSV Großensee – VfR Todendorf 3:6

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Die Ergebniskrise von Großensee setzt sich fort, der SSV hat die letzten drei Duelle verloren und bleibt somit auf einem Abstiegsplatz. Schon zum Pausenpfiff war die Messe im Sportpark im Endeffekt gelesen, obwohl man durch das 1:0 von Tim Pilgrim (14.) führte. Maximilian Mennicke (13.), Ercan Kaynar (28./31.) und Michel Walter (34.) schossen eine klare Halbzeitführung heraus. Das 2:4 von Kevin Hoffmann (56.) brachte nichts Entscheidendes mehr ein, stattdessen machte Kaynar (75.) seine dritte Bude. Hoffmann mit dem zweiten Tor (80.) und wiederum der glänzend aufgelegte Kaynar (86.) erzielten die weiteren Tore.

Christian Ladwig (Großensee): „Wir wollten heute mit einen Heimsieg in die nächste Woche gehen, aber Pustekuchen. Zehnte Minute Strafstoß für Todendorf, den unser Robert mit einer Glanzparade halten konnte. Sind anschließend gut ins Spiel gekommen und sind in der 13. Minute durch Tim Pilgrim in Führung gegangen. Nach dem 1:4 kamen wir dann aus der Kabine und machten in der 57. Minute durch Kevin Hoffmann den Anschluss. Fanden dann gut ins Spiel, kriegen dann in der 75. Minute wiederum das Gegentor zum 2:5. Kamen dann in der 82. Minute nochmals zum Anschluss. 86. Minute kam Todendorf noch zum verdienten 3:6.“

Sebastian Olk (Todendorf): „Bei bestem Fußballwetter brauchten wir heute 15 Minuten, um ins Spiel zu kommen. Dazu passte, dass bereits in der vierten Minute ein Foulelfmeter von Pascal Moses gehalten wurde und wir durch einen unnötigen Ballverlust in der eigenen Hälfte dann auch noch in Rückstand gerieten. Anschließend übernahmen wir jedoch die Kontrolle und erspielten uns immer wieder gute Chancen, die wir auch fast alle nutzen. So ging es nicht unverdient mit einem 1:4 in die Pause. Trotz des Rückstandes hielten die Gastgeber weiter dagegen und konnten zwischenzeitlich auf 2:4 und später auf 3:5 verkürzen. Wir hingegen ließen nun beste Möglichkeiten ungenutzt. Dennoch gelangen uns im zweiten Abschnitt noch zwei weitere Treffer. Der Sieg war verdient und hätte durchaus noch höher ausfallen können. Respekt an die Spieler des SSV, die heute zu keinem Zeitpunkt der Partie aufgegeben haben.“

Mäßiges Spiel mit Last-Minute-Tor für die FSG Südstormarn

FSG Südstormarn – TSV Gudow 3:2

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In diesem Mittelfeld-Duell zwischen Südstormarn und Gudow ging es lediglich noch um die Platzierung in der Tabelle. Kein Team kann noch große Sprünge nach oben machen, muss sich aber auch nicht mit dem Thema Abstieg auseinandersetzen. Jens Ehrhardt schoss die Gudower in der zehnten Minute in Front. Nachdem es mit diesem Spielstand in die Halbzeit ging, glich die FSG dank Dennis Ziercke (50.) aus. Weil Sascha Stange einen Elfmeter ins Netz beförderte, führten die Gäste erneut, aber wieder kam der Gegner zurück, diesmal durch Thorben Richter (71.). Siegtorschütze in Lütjensee wurde Florian Preuß mit seinem 3:2 in der dritten Minute der Nachspielzeit.

Martin Krüger (Südstormarn): „Grundsätzlich ein Spiel auf einem sehr mageren Niveau. Lauer Sommerkick untertreibt es noch. Nach der Halbzeit sind wir zumindest halbwegs aufgewacht und drehen es dann auch verdient.“

Max Asmuss (Gudow): „Das waren drei verlorene Punkte. Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte komplett in Griff, gewinnen fast jeden Zweikampf und sind im Spiel nach vorne zielstrebig und flexibel. Einziges Manko ist, dass wir nach der Führung durch Ehrhardt nicht nachlegen. Wir müssen zur Halbzeit 3:0 führen. So bleibt Südstormarn im Spiel und kommt mit der ersten Aktion in der zweiten Hälfte zurück ins Spiel. Danach finden wir wieder in die Ordnung und gehen sogar wieder in Führung, Foulelfmeter verwandelt von Stange. Aus dem Nichts der Ausgleich. Wir gehen auf drei Punkte, Südstormarn kontert in der Nachspielzeit und macht mit dem dritten Torschuss das dritte Tor. Schade, weil es die Jungs es sich heute echt verdient hätten.“

Die kommenden Spiele:

Dienstag, 10. Mai:

19.30 Uhr: FSG Südstormarn – TSV Trittau

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20.00 Uhr: SV Steinhorst/Labenz – TSV Gudow

Donnerstag, 12. Mai:

19.30 Uhr: S.I.G. Elmenhorst – SG Wentorf-S./Schönberg

Sonntag, 15. Mai:

15.00 Uhr: SSV Großensee – TSV Gudow

15.00 Uhr: SG Wentorf-S./Schönberg – FSG Südstormarn

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15.00 Uhr: TSV Berkenthin – SSC Hagen Ahrensburg II

15.00 Uhr: S.I.G. Elmenhorst – Ratzeburger SV

15.00 Uhr: VfR Todendorf – SV Steinhorst/Labenz

Die Top-Torschützen der Kreisliga Süd:

1. Sascha Stange (TSV Gudow): 15

2. Darijo Kramer (TSV Trittau): 13

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2. Leon Raschka (TSV Trittau): 13

2. Robin Waidikat (S.I.G. Elmenhorst): 13

Von Hendrik König

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