Fußball: Jugend-Regionalliga

U19 und U17 des JFV Lübeck mit wichtigen Erfolgen in der Regionalliga

Die U17 des JFV Lübeck hat sich für ein starkes Auswärtsspiel beim FC St. Pauli II mit drei Punkten belohnt.

Die U17 des JFV Lübeck hat sich für ein starkes Auswärtsspiel beim FC St. Pauli II mit drei Punkten belohnt.

Lübeck/Eichede/Hamburg. U19-Regionalliga: JFV Lübeck – Niendorfer TSV 2:0

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JFV Lübeck gewinnt Sechs-Punkte-Spiel

Die ersten beiden Partien des JFV Lübeck unter der Leitung des neuen Coaches Reza Khosravinejad gingen noch knapp verloren. Nachdem man gegen den JFV Heeslingen und den TSV Havelse jeweils mit 0:1 unterlag, aber schon ein Aufwärtstrend erkennbar war, belohnte sich das Team am Samstag mit einem verdienten Heimsieg gegen den Niendorfer TSV. Dieser Sieg ist für die Lübecker von hoher Bedeutung, schließlich konnte man die Abstiegsplätze verlassen und steht jetzt bei neun Punkten. Niendorf ist mit sechs Punkten auf den vorletzten Rang gerutscht. Beide Treffer gingen auf das Konto von Ramiz Demir, der in den Minuten 22 und 30 einschoss. Insgesamt liefert man eine konzentrierte Vorstellung ab und ließ nicht viele Chancen der Hamburger Gäste zu. Etwas schwieriger dürfte die kommende Aufgabe werden. Am Samstag gastiert man um 13.00 Uhr beim Fünften Eintracht Braunschweig.

Reza Khosravinejad (Lübeck): „Nach vier Wochen harter Arbeit wurden wir als Team endlich belohnt. Respekt an die Jungs, dass sie unsere intensiven Trainingseinheiten durchhalten. Ich freue mich sehr, dass sie nun nach zwei unnötigen Niederlagen ein Erfolgserlebnis hatten und sie können sehr stolz auf ihre Leistung sein. Wir hätten zwar auch bei den letzten beiden Spielen punkten können, da fehlte aber noch etwas Glück und Konzentration. Die letzten zwei Wochen haben wir taktisch, athletisch und mental intensiv auf dieses Spiel hin trainiert und Gespräche geführt, die Gegner gut analysiert und unser Spielsystem dementsprechend etwas umgestellt. In der ersten Halbzeit waren wir offensiv und defensiv sehr aktiv und bissig. Aufgrund dessen gelangen uns dann in der ersten Halbzeit zwei Tore. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht das Spiel zu kontrollieren, um unsere Führung abzusichern. Dieser Sieg war sehr wichtig, es war ein Sechs-Punkte-Spiel. Die Gegner sind im gleichen Bereich der Tabelle und daher war der Sieg auch besonders für die Motivation unseres Teams sehr wichtig. Die Jungs wissen jetzt, dass sie es schaffen können und gehen mit Ehrgeiz ins nächste Spiel. Trotzdem müssen wir weiter hart arbeiten und dazulernen. Athletisch, mental und taktisch sowie organisatorisch gibt es noch Luft nach oben für die weitere Saison. Ich freu mich sehr auf die Herausforderung und die Arbeit mit dem Team.“

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Torloses Remis für den SV Eichede

U19-Regionalliga: SV Eichede – TSV Havelse 0:0

Eine torlose Punkteteilung bekamen die 60 Zuschauer im Ernst-Wagener-Stadion zu sehen. Dennoch kann man sagen, dass es ein 0:0 der besseren Sorte war und dass beide Mannschaften ihre Momente hatten. Die aussichtsreichste Chance für die über die gesamte Spieldauer etwas besseren Eicheder hatte der eingewechselte Jannik Westphal. Der Offensivmann tauchte kurz vor Schluss allein vor Havelses Goalie Nick Grünhagen auf. Sein Versuch landete jedoch hauchdünn neben dem Gehäuse. Eichede verbessert sich auf Rang Vier und steht nun bei 15 Punkten. Mit dem bisherigen Saisonverlauf sind die Stormarner zufrieden und wollen am Sonntag (13.45 Uhr) am Bondenwald gegen die vorletzten Niendorfer dreifach punkten. Aktuell hat man sieben Punkte Vorsprung auf den ersten von vier direkten Abstiegsplätzen.

Niclas Warsteit (Eichede): „Es war ein verdientes Unentschieden. Beide Mannschaften waren offensiv ausgerichtet und wollten unbedingt den Sieg. Schade, dass wir unsere Chance in der 90. Minute neben den Pfosten setzen. Vom Spielverlauf her wäre es sogar verdient gewesen, knapp zu gewinnen. Eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns und wieder einen Punkt geholt, der die Konkurrenten auf Abstand hält. Wir sind zufrieden und freuen uns auf die nächste Aufgabe in Niendorf.“

JFV Lübecks U17 überzeugt auf ganzer Linie

U17-Regionalliga: FC St. Pauli II – JFV Lübeck 2:4

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Starker Auftritt der B-Jugend des JFV Lübeck gegen den FC St. Pauli II. Nach zwei Niederlagen gegen Holstein Kiel (0:1) und den Blumenthaler SV (1:3) sowie dem Aus im Landespokal-Viertelfinale gegen den Heider SV (2:5 n.E.) konnte das Team von Trainer Oliver Zapel den Bock eindrucksvoll umstoßen und feierte auf dem Kunstrasenplatz am Brummerskamp einen verdienten 4:2-Erfolg. Es war auch ein Sieg der Einstellung, denn die Moral stimmte komplett. Nach dem Führungstor von Enrique Molina Molina nach zehn Minuten musste man einem 1:2-Rückstand hinterherlaufen. Max Stüven (30.) und Noah Palapies (35.) netzten für die Nachwuchskicker vom Kiez, die in der Tabelle nun Elfter sind. Engagiert kam man aus der Kabine und glich nach einer Stunde aus, als Linus Kurtz der Torschütze war. Zu diesem Zeitpunkt wurde ein Pauli-Spieler mit gelb-roter Karte bereits vorzeitig zum Duschen geschickt. Ein goldenes Händchen hatte Zapel mit seinen Einwechslungen. Für das 2:3 (73.) und das 2:4 in der Nachspielzeit (80.+3) waren mit Ilyas-Djibril Barry und Habib Rasool zwei Joker verantwortlich. Nach diesem Spieltag hat der JFV Lübeck die Abstiegsregion verlassen und ist mit zwölf Punkten knapp davor platziert. Samstag (12.00 Uhr) spielt man in Eichholz gegen Braunschweig. Die Eintracht hat als Achter lediglich einen Zähler mehr erspielt als die Hansestädter.

Oliver Zapel (Lübeck): „Großartige Leistung unserer Mannschaft. Wir haben mit zwei Jungs aus der zweiten Mannschaft spielen müssen und lediglich 14 einsatzfähige Spieler gehabt. Umso höher ist es zu bewerten, dass wir eine ganz tolle Partie geboten haben und vollkommen verdient gewonnen haben. Durch ein Traumtor sind wir früh in Führung gegangen und mussten dann einen 1:2-Rückstand mit in die Kabine nehmen. Mit viel Elan sind wir aus der Pause herausgekommen und haben dann das Spiel im Stile einer guten Regionalliga-Mannschaft mit 4:2 gewonnen. Kompliment, das war wirklich ein absolutes Highlight in der bisherigen Saison.“

Von Hendrik König

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