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Fußball Transfernews

„Königstransfer“ – Marcello Meyer wechselt nach Hamburg

2017 wurd Marcello Meyer beim VfB Lübeck verabschied, kehrte später als Trainer zurück – und geht jetzt endgültig.

2017 wurd Marcello Meyer beim VfB Lübeck verabschied, kehrte später als Trainer zurück – und geht jetzt endgültig.

Lübeck.Marcello „Cello“ Meyer ist in der Fußballszene Schleswig-Holstein ein fester Begriff – vom Süden in Eichede bis in den Norden bei Weiche Flensburg hat er gespielt, vor allem aber in Lübeck. Meistens beim VfB, ein bisschen aber auch bei Phönix. Und mit Grün-Weiß Siebenbäumen will er am Sonntag in die Oberliga aufsteigen. 282 Ligaspiele hat der technisch starke und torgefährliche (69 Tore) Mittelfeldspieler auf seinem Konto stehen – und jetzt wagt er mit 31 Jahren nochmal den Schritt in ein anderes Bundesland. „Cello“ wechselt in die Oberliga Hamburg zum SV Curslack-Neuengamme.

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Oberliga Hamburg – eine Saison voller Derbys

„Ja, das stimmt“, bestätigt er schon länger kursierende Gerüchte. „Eigentlich sollte das aber noch nicht publik werden.“ Ist es jetzt aber, bei Curslack hat jemand geplaudert, das Portal oberliga.info hat den Hinweis aufgenommen und als „Königstransfer“ vermeldet. „Ich kenne da ein paar Jungs aus alten Eicheder Zeiten“, klärt „Cello“ auf, „die habe ich aus Spaß mal zum Training begleitet – dann hat das da gut gepasst. Und die Oberliga Hamburg ist ja auch mal was Neues für mich. Die kennen mich nicht, ich kenne die nicht, du spielst immer nur Derbys – das wird interessant.“

Wohnung in Hamm, Arbeit in Bad Segeberg

Und es wird kein großer Aufwand sein. „Ich bin mit meiner Freundin in Hamburg-Hamm zusammen gezogen, es ist nicht weit zum Training“, sagt Meyer. „Auch mit der Arbeit lässt sich das vereinbaren.“ Der 31-Jährige ist im öffentlichen Dienst in Bad Segeberg angestellt, kann aber viel im Homeoffice erledigen. Und auch die eigentlich geplanten Fahrten zur Lohmühle kann er sich künftig sparen.

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Trainer mit Herz, der auch Bälle aufpumpt

Meyer, mittlerweile Trainer-B-Lizenz-Inhaber, war mit großem Engagement beim VfB als Co-U19-Coach eingestiegen. Mittlerweile macht er den Job als One-Man-Show ohne Unterstützung. Zuletzt beim Pokalspiel seiner U19 gegen Holstein Kiel, war er nicht nur Trainer, Videoanalyst und zuständig für die Erfrischungen, sondern auch Zeugwart, der die Bälle aufpumpen musste. „Ich beklag mich nicht, es macht ja trotzdem Spaß“, sagt Meyer. Dennoch ist am Saisonende Schluss für ihn an der Lohmühle. Und es beginnt ein neues Kapitel am Gramkowweg in Hamburg.

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