Fußball: Jugend-Regionalliga

VfB Lübecks U15 verdienter Derbysieger gegen den SV Eichede

Gegen den SV Eichede fuhr die U15 des VfB Lübeck einen verdienten 2:0-Erfolg ein.

Gegen den SV Eichede fuhr die U15 des VfB Lübeck einen verdienten 2:0-Erfolg ein.

Lübeck/Eichede/Wolfsburg. U19-Regionalliga: JFV Lübeck – JFV Bremerhaven 2:2

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JFV Lübeck enttäuscht gegen den Letzten

Im viertletzten Spiel vor der Winterpause hatte die A-Jugend des JFV Lübeck das direkte Abstiegsduell gegen den Letzten aus Bremerhaven vor der Brust. Das 2:2 gegen ein Team, das bisher erst bei vier Punkten stand, fühlt sich ganz klar wie eine Niederlage an. Spielerisch konnte man über die gesamten 90 Minuten nur selten überzeugen. Ephrem Giesenberg Adarkwaah markierte in der 26. Minute mit seinem fünften Saisontor zwar die Lübecker Führung, auf die Szymon Szarmach (39.) jedoch die passende Antwort parat hatte. Auch das 2:1 vom 1,91 m langen Innenverteidiger Alaka-Rodrigue Wemakor aus der 56. brachte den Lübeckern nicht die erhoffte Sicherheit ins eigene Spiel. So kam es, wie es kommen musste und man legte sich den Ball in der Nachspielzeit (90.+1) durch einen individuellen Aussetzer quasi selbst ins eigene Netz. Jari-Pekka Ley war für das Last-Minute-2:2 verantwortlich. In der Tabelle konnte man die Abstiegsränge nicht verlassen und steht weiterhin auf Platz Elf. Froh sein konnte man noch, dass die Konkurrenz JFV Calenberger Land, TSV Havelse und Eintracht Norderstedt nicht gewinnen konnte. Am Samstag (13.00 Uhr) wartet eine schwere Aufgabe auf Lübeck, denn man spielt beim Tabellenzweiten Eimsbütteler TV. Danach wartet Spitzenreiter VfL Osnabrück.

Reza Khosravinejad (Lübeck): „Ich bin immer noch etwas schockiert über das ganz späte und unnötige 2:2. Zwei Punkte haben wir unnötig abgegeben, das nervt mich. Wir wissen alle, dass jeder Punkt wichtig ist und wissen, in welcher Situation wir stecken. Daher bin ich echt fix und fertig. Solche Spiele müssen wir gewinnen, sonst machen wir uns das Leben nur schwer. Fußballerisch waren wir wieder sehr schlecht und was wir in der Woche trainiert haben, konnten wir nicht umsetzen. Die Mannschaft war teilweise sehr unsicher und zu passiv. Ein bitteres Unentschieden zuhause gegen den Tabellenletzten. Wir müssen weiter hart arbeiten bis zur Winterpause und gucken weiter nach vorne.“

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Unverständnis über Entscheidung beim 1:2

U19-Regionalliga: SV Eichede – Eintracht Braunschweig 1:3

Auch für den SV Eichede wurde es in der Schlussphase des Spiels bitter. Aber der Reihe nach: gegen den starken Tabellendritten Eintracht Braunschweig mit der zweitbesten Abwehrreihe der Regionalliga Nord lieferte der SV Eichede vor 87 Zuschauern eine starke Vorstellung ab, gerade was Zweikampfführung und Laufbereitschaft betrifft. Zunächst musste man aber einem Rückstand hinterherlaufen, für den Robin Placinta (29.) verantwortlich war. Braunschweigs Benjamin Mbom musste schon in Minute 36 verletzt vom Platz. Eichede belohnte sich in der 42. Minute durch Devran Boztepes 1:1 für die harte Arbeit. Auch in der zweiten Halbzeit konnte man das Spielgeschehen komplett offen gestalten, kann sich schlussendlich dennoch nichts davon kaufen. Die 83. Minute und die wohl entscheidende Szene: Ein Lupfer von Rami Zouaoui (83.) über Eichedes Keeper Mats Lüdtke hinweg wird vermeintlich ein Stück vor oder auf der Linie geklärt. Kein Spieler der Eintracht jubelte. Erst, als der Linienrichter Tor anzeigte. Als die Stormarner aufmachten, nutzte Placinta (87.) eine sich ihm bietende Möglichkeit zum 1:3-Endstand. Eichede verliert Platz Fünf an die JFV Heeslingen und steht noch sechs Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Am Sonntag (13.00 Uhr) visiert man gegen den Letzten aus Bremerhaven drei Auswärtspunkte an.

Niclas Warsteit (Eichede): „Da rennen sich die Jungs 84 Minuten lang die Seele aus dem Leib und machen das richtig gut, auch gegen den Ball wurde richtig gut gearbeitet. Dann meint eine Person, dass der Ball über der Linie war. Wir sind sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft und sind sehr traurig, uns heute nicht belohnen zu können.“

„Mittlerweile ein fester Bestandteil der Regionalliga Nord“

U17-Regionalliga: VfL Wolfsburg II – JFV Lübeck 2:1

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Bis auf zwei Partien, die Unentschieden endeten, hat Ligaprimus VfL Wolfsburg II bislang alle Duelle gewonnen. Dementsprechend ging man als haushoher Favorit ins Spiel gegen den Tabellenzehnten JFV Lübeck. Das Team von Oliver Zapel, das aus den letzten zwei Spielen vier Punkte holen konnte, verkaufte sich über die gesamte Spielzeit überaus teuer. Man bot den „Jungwölfen“ ordentlich Paroli und leistete weitaus mehr Gegenwehr, als der VfL im Vorfeld vielleicht erwartet hatte. Nachdem die Niedersachsen in der ersten Hälfte einen Strafstoß vergaben, zeigte Schiedsrichter Devin Denk im Porschestadion zum zweiten Mal auf den Punkt. Diesmal ließ sich Karlo Simic (45.) die Chance aus elf Metern nicht nehmen. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff gelang Linus Kurtz (47.) aber ein sehenswerter Kopfballtreffer, der den JFV beflügelte. Man war mit dem besten Team der Liga auf Augenhöhe und musste dennoch das 2:1 verkraften. Vorausgegangen war ein Fehler in der Hintermannschaft, den Tyrese Igwesi in Minute 66 ausnutzte. Lübeck steht mit 13 Punkten weiterhin auf Rang Zehn, also einem Platz vor dem Keller. Am Samstag (14.00 Uhr) gastiert der Eimsbütteler TV in Eichholz.

Oliver Zapel (Lübeck): „Nach dem Spiel haben wir zwar in enttäuschte Gesichter unserer Spieler gesehen, auf der anderen Seite war aber auch ein großer Stolz aufgrund der gezeigten Leistung zu erkennen. Wir haben uns hier sehr teuer verkauft und hatten den Gegner am Rande eines Punktverlustes. Wir haben gefightet, hatten Chancen und sind teilweise über uns hinausgewachsen. Nach dem gehaltenen Elfmeter hatten wir kurz vor der Halbzeit eine hundertprozentige Chance zur Führung, die an die Chance auf das 2:0 vom letzten Spiel erinnerte. Nach dem Elfmetertor von Wolfsburg kamen wir umgehend zum Ausgleich. Über weite Strecken sah es dann nach einer Punkteteilung aus, bis wir nach einem leichtsinnigen Fehler in unserer Abwehrkette den 2:1-Siegtreffer schlucken mussten. Wir fahren erhobenen Hauptes zurück und sind stolz auf die Mannschaft. Sie hat wieder mal gezeigt, dass sie mittlerweile ein fester Bestandteil der Regionalliga Nord ist.“

VfB Lübecks U15 hat alles im Griff

U15-Regionalliga: VfB Lübeck – SV Eichede 2:0

Keine Chance hattte der SV Eichede an der Lohmühle. Auch wenn das Ergebnis sich gar nicht so eindeutig liest, so war es am Samstag vor 75 Zuschauern doch eine glasklare Angelegenheit, denn über die gesamte Spielzeit hatte der VfB die volle Kontrolle inne. In der ersten Viertelstunde fand der VfB gegen die tiefstehenden Gäste noch keine effektiven Lösungen. Das 1:0 fiel in der 21. Minute: Der Ball wurde zu Eichedes Keeper Lennart Goldenbow zurückgespielt Dieser konnte den Ball nur unkontrolliert in die Mitte schlagen, da er aggressiv angelaufen wurde. Ahmet Karakus nahm den Ball auf, dribbelte in den Strafraum und spielte den Ball zu Mehmet Yildirim. Der behauptet sich, legt den Ball auf seinen linken Fuß und schließt aus zehn Metern zum 1:0 ab. Direkt nach dem Anstoß des SV Eichede durfte der Favorit schon wieder jubeln. Der Anstoß nach dem 1:0 wurde lang nach vorne gespielt. Dort konnte Jarne Macke den Ball ins Zentrum köpfen. Am Mittelkreis kam Grün-Weiß in Ballbesitz und spielte direkt nach vorne. Yannic Tiessen startete hinter die Kette und bekam ein genaues Zuspiel durch die Schnittstelle. An der linken Strafraumkante konnte er Flanken und am zweiten Pfosten schoss Bjarne Kirpal den Ball Volley zum 2:0 ins Tor. Zur Pause hätte man gut und gerne mit mindestens 4:0 führen können. Ein ähnliches Bild bot sich in der zweiten Halbzeit, mit dem Unterschied, dass die Torraumszenen weniger wurden. Von Eichede kam offensiv quasi gar nichts. Der VfB Lübeck zieht am USC Paloma vorbei auf Position Vier, während Eichede mit sechs Punkten noch immer Letzter ist und in die Abstiegsrunde muss, an der die jeweils vier letztplatzierten Mannschaften der Nord- und Südstaffel teilnehmen. Samstag (14.00 Uhr) trifft man in Eichede im vorletzten Spiel auf den USC Paloma.

Dominik Toschka (Lübeck): „Am Ende lassen wir 70 Minuten überhaupt nichts anbrennen. Dabei ist es nicht einfach, wenn man so viel Ballbesitz in der gegnerischen Hälfte hat, die Restverteidigung nicht zu vergessen. Das haben die Jungs überragend gelöst und jeden Konter schon im Keim erstickt. Alles in allem haben die Jungs ein gutes Spiel gezeigt und wir hätten noch ein paar Tore mehr schießen können. Das werden wir mit in die Trainingswoche nehmen.“

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Martin Steinbek (Eichede): „Wir hatten heute leider einen blutleeren Auftritt. In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht griffig genug. Lübeck konnte walten und schalten, wie sie wollten. Mit einem Doppelschlag in der ersten Halbzeit war das Spiel irgendwie schon entschieden. In der zweiten Hälfte konnten wir wenigstens gegenhalten. Das war’s dann aber auch. Dieses Spiel haken wir als Erfahrung ab und konzentrieren uns auf das nächste Spiel gegen Paloma.“

Von Hendrik König

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