Fußball Kreispokal Lübeck

VfL Vorwerk gelingt Pokal-Sensation gegen FC Dornbreite

Enes Dagli, hier noch im Trikot vom VfB Lübeck, traf im Pokal gegen Dornbreite per Freistoß.

Enes Dagli, hier noch im Trikot vom VfB Lübeck, traf im Pokal gegen Dornbreite per Freistoß.

Lübeck. Riesen-Jubel an der Vorwerker Straße! Der Underdog VfL Vorwerk wirft den zwei Klasse höher spielenden Oberligisten und haushohen Favoriten FC Dornbreite mit 3:2 aus dem Achtelfinale des Lübecker Kreispokals.

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Dornbreite in der Krise

Was ist nur mit den Dornbreitern los? Nach zwei deftigen Pleiten in der Oberliga gegen TSV Bordesholm (1:4) und Oldenburger SV (0:5) nun der enttäuschende Auftritt im Pokal. "Nachdem wir eine vernünftige Vorbereitung gespielt haben, hat sich leider der Schlendrian bei uns reingeschlichen", sagt Trainer Sascha Strehlau. "Diesen müssen wir schnellstmöglich rauskriegen."

Strehlau fordert bessere Einstellung

Dabei lagen die Gäste dank der Treffer von Janek Brandt (9.) und Lukas Görlitz (31.) zur Halbzeit 2:1 vorne. Homan Said (10.) konnte für die Vorwerker zwischenzeitlich nach einem Pass von Enes Dagli ausgleichen. "So darf man nicht auftreten. Wir haben die Grundtugenden wie Leidenschaft und Zweikämpfe vermissen lassen. In einem typischen Pokalspiel muss man sich durchsetzen, sei es mit einem knappen Ergebnis", haderte Strehlau. "Wir haben zwar mehr Ballbesitz gehabt, haben aber zu kompliziert gespielt und wollten das Besondere. Einige Spieler laufen ihrer Form hinterher. Es geht nur mit der richtigen Einstellung. Wir werden das intern ansprechen."

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Traumtor durch Dagli

In der 55. Minute glich Ex-VfB-Lübeck-Mittelfeldspieler Dagli mit einem Traum-Freistoß in den linken Giebel vor 150 begeisterten Zuschauern aus. "Dafür ist er bekannt", ärgerte sich der FCD-Trainer. Den viel umjubelten Siegtreffer erzielte Abdullah Sahin (79.) per Kopfball. Nach dem erlösenden Abpfiff kannte der Jubel bei den Gastgebern keine Grenzen mehr. Die Sensation wurde lautstark im Mannschaftskreis ("Auf diesen geilen Pokalabend, geiles Spiel") gefeiert. "Wir sind ruhig geblieben und standen defensiv sehr kompakt. Uns war bewusst, dass Dornbreite mehr Ballbesitz haben wird. Wir haben aber immer wieder mit gutem Umschaltspiel gute Torchancen kreiert und die deutlich besseren Torchancen als Dornbreite gehabt. Die Sieg ist mehr als verdient", freute sich Dagli.

Eichholz nächster Gegner

Im Viertelfinale trifft Vorwerk auf Titelverteidiger Eichholzer SV. Gespielt wird am 24. August (Mittwoch) um 19.30 Uhr im Teichstadion. Das letzte Spiel im Achtelfinale bestreiten der SV Azadi und TSV Eintracht Groß Grönau (17. August, 19.30 Uhr).

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