Fußball-Oberliga

Wieder keine Punkte – TSV Pansdorf tritt auch in Eckernförde auf der Stelle

Die Mannschaft von TSV-Trainer Helge Thomsen verpasste es, im ersten Durchgang in Führung zu gehen und wurde dafür nach der Pause bestraft.

Die Mannschaft von TSV-Trainer Helge Thomsen verpasste es, im ersten Durchgang in Führung zu gehen und wurde dafür nach der Pause bestraft.

Eckernförde. Weil der Eckernförder SV für gewöhnlich mit drei Angreifern startet, entschied man sich beim TSV Pansdorf für das 4-4-2-System, um einerseits defensiv stabil zu stehen und um andererseits nach vorne offensive Durchschlagskraft auszustrahlen. „Der Gedanke ist auch gut aufgegangen“, fand Trainer Helge Thomsen, der Kai Hahn und Paul Meins als Doppelspitze aufstellte. Nach rund zwanzigminütigem Abtasten kamen die Gäste immer besser ins Spiel und zu teils sehr aussichtsreichen Abschlussmöglichkeiten.

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Torhüter sichern 0:0 zur Pause

Meins hatte die beste Pansdorfer Torchance der ersten Hälfte und somit die vermeintliche Führung auf dem Fuß. Im Eins-gegen-Eins mit ESV-Torwart Lauritz Sievers scheiterte Pansdorfs Nummer 23 jedoch (35.) und auch der Schuss von Hahn nach ansehnlicher Kombination verfehlte das Ziel kurz darauf knapp (42.). Dass es dennoch torlos in die Pause ging, verdankte der TSV letztlich seinem Schlussmann Patrick Raube, der spektakulär gegen Eckernfördes Nils Woelki zur Ecke parierte (45.).

Offensive baut nach Gegentor ab

Die ersten Aktionen nach Wiederbeginn gehörten zwar erneut dem TSV – mehr als einige Standardsituationen sprangen dabei jedoch nicht heraus. Nach einer knappen Stunde kam es, wie vom Volksmund beschworen: Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten rein. Aus knapp 20 Metern zog Jannes Mohr ab und dessen Aufsetzer schlug halbhoch im rechten Eck hinter Raube zum 1:0 ein (60.). „In der Situation, in der wir uns aktuell befinden, war es natürlich schwer, den Rückschlag zu verkraften“, räumte Thomsen ein. Bis hierhin machte seine Mannschaft ein gutes Spiel, hatte in der Folge jedoch keine erwähnenswerten Abschlüsse mehr zu verzeichnen.

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„Kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“

Spätestens mit der Einwechselung von Torge Facklam (84., kam für Philip Kunert) ging der TSV aufs Ganze, stellte auf Dreierkette um und erhöhte den offensiven Druck. Die sich in der Folge eröffnenden Räume nutzten wiederum die Hausherren und erhöhten nach Umschaltspiel durch Ole Altendorf, der Raube gekonnt umkurvte, zum 2:0-Endstand (86.). „Unser Manko heute war die Chancenverwertung. Ansonsten kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die erste Halbzeit war richtig gut, trotzdem stehen wir am Ende wieder mit leeren Händen da. Das ist natürlich frustrierend. Wir müssen jetzt zusehen, dass wir im Training wieder Gas geben“, resümierte Thomsen.

Konkurrenten verloren ebenfalls

Tabellarisch hat die neuerliche Niederlage keine Konsequenzen, da mit Husum (0:1 gegen Todesfelde) und Risum-Lindholm (0:7 gegen Kilia Kiel) die unmittelbaren Konkurrenten ihre Spiele ebenfalls verloren. In der kommenden Woche (Samstag, 14 Uhr) sind die Pansdorfer (Platz 13) vor heimischer Kulisse gegen den TSB Flensburg (6.) gefordert.

TSV: Raube – Venzke (78. Manthe), Gerlach, Sommer, Mess – Villbrandt (58. Boebs), Will, Kunert (84. Facklam), Krampe (89. Schnell) – Hahn, Meins.

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Von Finn Hofmann

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