Fußball: Verbandsliga Süd-West

WSV Tangstedt muss sich neuen Trainer suchen

Nach dreieinhalb Jahren ist für Kevin Steen beim WSV Tangstedt nun Schluss.

Nach dreieinhalb Jahren ist für Kevin Steen beim WSV Tangstedt nun Schluss.

Tangstedt. Erst etwas eine Woche ist es her, als der WSV Tangstedt seine letzte Partie im Kalenderjahr 2022 bestritt. Das 1:3 gegen den Tabellenneunten VfR Horst war für den ambitionierten Verein aus dem kleinen Alsterstadion offenbar der Tropfen auf dem heißen Stein: Nachdem man aus den letzten drei Begegnungen lediglich einen Zähler holte und sich der SV Todesfelde II als Spitzenreiter hingegen nun schon acht Punkte Vorsprung erspielt hat, ist die Amtszeit für Cheftrainer Kevin Steen vorbei. Der Verbandsligist bestätigte diese Meldung am Montagnachmittag.

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SV Todesfelde II aus den Augen verloren

Der 30 Jahre junge Coach wechselte 2019 aus der Oberliga-U19 des Glashütter SV nach Tangstedt. Für ihn war es die erste Station als Hauptverantwortlicher im Herrenfußball. Nachdem man in der vergangenen Saison nur aufgrund des Torverhältnisses hauchdünn am punktgleichen SSC Hagen Ahrensburg und dem Aufstieg in die Landesliga scheiterte, soll es in diesem Jahr mit aller Macht hochgehen. Dieses Ziel sehen die Verantwortlichen nun als gefährdet an, da Todesfelde momentan einen Super-Lauf von sieben Siegen in Serie hat und immer weiter davonzieht. Das Problem: Es gibt lediglich einen Aufstiegsplatz, sodass man selbst als Zweiter in dieser Liga leer ausgeht. Tangstedt und Steen einigten sich auf eine vorzeitige Auflösung des bis ursprünglich zum Sommer laufenden Vertrages. Das war das Ergebnis einer mannschaftsinternen Analyse in der Vorwoche.

Liga-Manager Christoph Möhring erklärt die Entscheidung: „Wir haben uns mit Kevin zusammen verständigt, einen neuen Reiz für die Mannschaft zu setzen. Darum wurde der Vertrag mit ihm zum Jahresende einvernehmlich aufgelöst. Ich danke Kevin für seine geleistete Arbeit und sein herausragendes Engagement für die Mannschaft und den Verein und wünsche ihm sportlich und persönlich alles erdenklich Gute.“

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Pasquale Sutt und Manfred Möller übernehmen vorläufig

Genügend Zeit hat man bei den Stormarnern nun, um nach einem geeigneten Nachfolger Ausschau zu halten. Feststehen tut jedoch schon jetzt, dass die Mannschaft interimsweise von Co Pasquale Sutt und Torwarttrainer Manfred Möller gecoacht wird. „Da ich selbst nicht wusste, welches Ergebnis die Analyse mit sich bringt, geht es nun los mit der Suche. Wir haben ja jetzt viel Zeit, um einen passenden Trainer zu finden“, so Möhring.

Von Hendrik König

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