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50 JAHRE GRABOWKSI ABBRUCH

50 Jahre Grabowski Abbruch in Lübeck – Die feine Kunst der Zerstörung

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Firmengründer Bernd Grabowski, Geschäftsführer Dirk und Enkel Tim Grabowski stehen für die feine Kunst der Zerstörung. Foto: Carola Pieper

Seit 1972 steht Grabowski Abbruch für sicheren, professionellen und nachhaltigen Gebäuderückbau

Einfach draufhauen, bis alles kaputt ist – das gibt es bei dem Unternehmen Grabowski Abbruch nicht. Der Gebäuderückbau wie ihn das Familienunternehmen versteht, will gut geplant und sorgsam ausgeführt werden.

„Wir betreiben die feine Kunst der Zerstörung. Dazu sind gut ausgebildete Mitarbeiter, moderne Gerätschaften und ganz viel Erfahrung nötig“, sagt Bernd Grabowski, der die familiengeführte Firma im Jahr 1972 gegründet hat. Ganze 50 Jahre ist dies nun her. Damals war er gerade 19 Jahre alt und hatte seine Ausbildung als Kaufmann bei seinem Vater, einem Tischlermeister in Schlutup, gemacht.

Der dortige Standort an der Wesloer Straße galt mehrere Jahre als Firmensitz des ambitionierten Unternehmens. Fasziniert habe ihn die Aufgabe, Altes abzubauen, um Raum für Neues zu schaffen, immer, sagt Bernd Grabowski. Noch heute kann er sich daran erinnern, wie aufregend der erste Auftrag, der Abriss des Hauptzollamtes in Lübeck, war. „Damals war ein Abbruch größtenteils Handarbeit und erregte großes Aufsehen.“

Das Tätigkeitsgebiet des Unternehmens erstreckte sich bald auf ganz Norddeutschland, speziell Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Doch durch das Wachstum der Firma war der Standort Wesloer Straße bald zu klein. Nach einer Zwischenstation in Selmsdorf zog das Unternehmen mit seinen 25 Mitarbeitern vor 13 Jahren in die Straße Zum Winderhitzer. Dort stehen 6,5 Hektar Gelände zur Verfügung, die sinnvoll genutzt werden wollen und werden. Dort warten Container auf ihren Einsatz, es herrscht immer Bewegung zwischen den Bergen von Beton, Geröll und Steinen: Bagger schaufeln Material hin und her, Lastwagen kippen die eine oder andere Fuhre ab, immer wird angeliefert, gesammelt, sortiert, getrennt. Dorthin können auch Privatleute ihren Schutt bringen.

"Ob es um den Abbruch einer Garage geht oder um die komplette Entkernung von Hochhäusern, wir zerstören mit der passenden Strategie."
Dirk Grabowski, Sohn des Firmengründers
Mit Spezialgeräten gelingt der Gebäuderückbau sicher und nachhaltig. Foto: Oliver Schmidt

Die Lübecker Grabowski-Kunst der Zerstörung hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zwischen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern einen Namen gemacht. „Ob es um den Abbruch einer Garage geht oder gar um die komplette Entkernung von Hochhäusern, wir zerstören mit der passenden Strategie“, sagt Dirk Grabowski, der Sohn des Firmengründers. Zu den Referenzobjekten des Unternehmens gehört der Rückbau des Lübecker Gasometers wie auch der Abbruch der Schiffshallen auf dem Waterfrontareal auf dem Priwall.

Längst ist die altbekannte Abrissbirne mit ihrer eher robusten Zerstörungskraft in den Hintergrund gerückt. „Heute sind oft Spezialgeräte gefordert“, sagt Bernd Grabowski. Am Start sind modernste Maschinen wie die Liebherr Hydraulikbaggern der Reihe 930 und 934, die Caterpillar Radlader sowie die neuen Arocs Lkw Modelle von Mercedes Benz. Weil die Bebauung enger geworden ist, müssen die Gerätschaften filigraner eingesetzt werden.

Heute leitet Dirk Grabowski die Geschicke der Firma. Der Enkel des Firmengründers, Tim Grabowski, bereitet sich ebenfalls darauf vor, Verantwortung zu übernehmen und absolviert ein duales Studium im Familienbetrieb. „Die Branche ist ständig in Bewegung“, sagt Dirk Grabowski. „Umweltpolitische Vorgaben und neue Arbeitsschutzgesetze erfordern die regelmäßige Neuausrichtung des Unternehmens.“

Neben dem Tief- und Erdbau, den das Lübecker Unternehmens ebenfalls anbietet, gehört die professionelle Schadstoffsanierung zur feinen Kunst der 2004 gegründeten Grabowski Recycling GmbH: Besonders überwachungsbedürftiger Abfall wie Asbest wird von der Firma Grabowski separiert und fachgerecht entsorgt. Künstliche Mineralfasern oder Altholz werden demontiert, Wiederverwendbares wird recycelt, durch einen Sachverständigen fremdüberwacht und verkauft. „Dies gehört mit zu unseren Kernkompetenzen“, sagt Dirk Grabowski. „Wir verstehen uns als ein wichtiger Akteur im Kreislaufwirtschaftssystem.“ cp 

Bernd Grabowski Abbruch GmbH & Co. KG
Zum Winderhitzer, 9-11
23569 Lübeck
Tel. 0451 / 619 10 37
mail@grabowski-abbruch.de
www.grabowski-abbruch.de