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Gesundheit Aktuell

AOK sieht akuten Handlungsbedarf in der Gesundheitspolitik

Zum Start der Booster-Impfungen: AOK bietet Hotline an

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Handlungsbedarf im Gesundheitswesen: Die Menschen in Schleswig-Holstein fordern eine bessere personelle Ausstattung, stabile Beiträge und mehr Digitalisierung. Fotos: AOK/hfr

Die Mehrheit der Menschen in Schleswig-Holstein ist zufrieden mit der medizinischen Versorgung an ihrem Wohnort. Nachholbedarf wird hingegen bei der Abstimmung zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen und bei der Digitalisierung gesehen. Das geht aus einer aktuellen Online-Befragung durch das Meinungsforschungsinstituts Civey bei Personen ab 18 Jahren in Schleswig-Holstein im Auftrag der AOK hervor.     

Umfrage zur Gesundheitsversorgung in Schleswig-Holstein

Aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein besteht im Gesundheitswesen auf jeden Fall großer Handlungsbedarf.

Nach den aktuellen Umfrage-Ergebnissen fordern 57,4 Prozent der online Befragten in Schleswig-Holstein eine bessere personelle Ausstattung des Gesundheitswesens. Knapp 38 Prozent nannten als vorrangige Themen eine gerechte Finanzierung sowie stabile Beiträge. Genau 34 Prozent verwiesen auf einen deutlichen Handlungsbedarf bei der Digitalisierung. Rund 32 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich Verbesserungen bei der Versorgung durch Praxen und Krankenhäuser. 
     

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„Längst überfällige Reformen müssen nun endlich angegangen werden“, so sagt AOK-Chef Tom Ackermann.

„Das zeigt eindrucksvoll, wie wichtig den Menschen in Schleswig-Holstein die Gesundheitsversorgung ist und dass das Thema in der Ampel-Koalition eine bedeutende Rolle spielen muss. Längst überfällige Reformen müssen nun endlich angegangen und im Sinne einer besseren Patientenversorgung rasch umgesetzt werden“, erklärt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

Zusammenarbeit verbessern

Offenbar erlebt die Bevölkerung in Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit zwischen der ambulanten und der stationären Versorgung als Problem. Gefragt nach den größten Hindernissen für ein besseres Gesundheitssystem, wird die mangelnde Koordination der Akteure an zweiter Stelle genannt (44,6 Prozent) – hinter zu wenig qualifiziertem Personal (51,2 Prozent), aber noch vor fehlenden finanziellen Mitteln (43,9 Prozent).

Nach Einschätzung von AOK-Chef Tom Ackermann müsse sich die zukünftige Gesundheitsversorgung deutlich stärker am Patienten- und Versichertenbedarf vor Ort ausrichten sowie Sektorengrenzen überwinden. Darüber hinaus müsse der qualitätsorientierte Umbau der bisherigen Krankenhausstrukturen weiter forciert und ein passender Rahmen für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und Vertragsärzten geschaffen werden. „Das wäre ein großer Schritt hin zu mehr Versorgungsqualität“, sagt Tom Ackermann  
       

Zum Start der Booster-Impfungen: AOK bietet Hotline an

Zum Start der Corona-Auffrischimpfungen in Schleswig-Holstein startet die AOK NORDWEST eine spezielle Corona-Impfhotline. Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 1 265 265 informiert ein Expertenteam aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Fachpersonal die AOK-Versicherten rund um die Uhr zur Corona-Impfung. „Damit wollen wir auf den großen Informationsbedarf der Bevölkerung im Hinblick auf die Booster-Impfungen eingehen und unsere Versicherten mit tagesaktuellen und verlässlichen medizinischen Informationen zu versorgen“, sagt AOK-Chef Tom Ackermann.