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CAFÉ KÖSTER 25 JAHRE

Zeit für Qualität: 25-jähriges Jubiläum vom Café Köster in Ratekau

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Konditormeister Martin Köster und Ehefrau Dagmar (l.) eröffneten vor über 25 Jahren in Ratekau das „Café Köster“. Sie werden von ihren Töchtern Sarah (Konditorei-Fachverkäuferin) und Nadine (Konditorin,r.) unterstützt, die ihre Ausbildung im elterlichen Betrieb absolviert haben. Foto: der reporter Timmendorfer Strand

Das „Cafè Köster“ in Ratekau feiert 25. Geburtstag

Zeit. Viel Zeit. Und Genauigkeit. „Man sollte sich schon an die Rezeptvorgaben halten, sonst gelingt es nicht“, sagt Martin Köster. Wer guten Kuchen haben will, muss eben aufs Gramm genau arbeiten und Geduld mitbringen. „Ich lasse meine Hefeteige mehr als 20 Stunden gehen“, sagt der Konditormeister. Das besondere Aroma bei Kuchen, Brot und Brötchen, das dadurch nach dem Backen entsteht, schätzen seine Kunden seit 25 Jahren.

1996 eröffnete Martin Köster das „Café Köster“ zunächst im Blücherzentrum, acht Jahre später zogen Cafè und Backstube zur Schulstraße gegenüber der Ratekauer Feldsteinkirche um. Längst ist „Köster“ weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Rund 50 Brot- und Brötchensorten sowie 25 Torten- und Kuchenkreationen werden dort täglich frisch gebacken. „Altbacken gibt es bei mir nicht, ich verwende auch nur frische Obstsorten. Wenn abends Gebäck übrig bleibt, spende ich das der Tafel“, sagt Martin Köster.

Leckere Brötchen und Brote gibt es im Café Köster natürlich auch. hfr/Köster

Dabei wird die Backstube auch mal zum Experimentierfeld. „Aktuell probiere ich Brennnesselsamen für Brötchen aus“, erklärt er. Früher hatte er Milchreis als Nachtisch im Café anbieten wollen. Dieser Plan stockte aber und schließlich sagte Martin Köster zu seiner Frau Dagmar: „Ich mach jetzt eine Milchreistorte.“ 

Und die ist bis heute ein Renner im Café und im Außer-Haus-Verkauf. „Ein Konditor kennt kaum Grenzen in der Kreativität – nur das Rezept muss dann streng eingehalten werden.“ Nach der Backstube hilft der Konditormeister übrigens gerne Hintergrund mit: Er spült vorzugsweise das Geschirr. „Das ist meine heimliche Qualitätskontrolle, ob es geschmeckt hat.“

Eine Vielzahl an Tortenkreationen bietet das beliebte Café in Ratekau. hfr/Köster

Martin Köster hatte zuvor in guten Häusern an der Küste gearbeitet, bevor er sich in Ratekau mit einem Café selbstständig machte. Von Beginn an unterstützte ihn mit großer Freude seine Frau Dagmar im Verkauf, die dafür auch ihren eigenen Friseurberuf aufgab. Inzwischen gehören auch die Töchter Nadine als Konditorin und Sarah als Konditorfachverkäuferin zum Familienbetrieb. Insgesamt werden rund 20 Mitarbeiter beschäftigt. „Unverzichtbar für den reibungslosen Betrieb.“

Das Café Köster in der Schulstraße gegenüber der Ratekauer Kirche hfr/Köster

Eine Sache lehnt Martin Köster strikt ab: „Eine Filiale eröffne ich nicht, das führt nur zu Qualitätseinbußen. Und ich möchte meine Kunden auch die nächsten 25 Jahre noch an diesem Standort mit Kuchen, Brot und Brötchen glücklich machen.“

Vorerst steht aber das 25-jährige Jubiläum vom 28. bis 31. Juli an. „Am Donnerstag gibt es ein Stück Milchreistore zum Preis für ein Euro. Freitag dürfen Kinder an einer Verlosung teilnehmen. Am Sonnabend erhalten Kunden im Café ein Glas Sekt gratis und Sonntag haben wir unsere 5-plus-1-Aktion“, erklärt Martin Köster.

Café Köster
Schulweg 4
Ratekau
Tel. 04504/4414
Öffnungszeiten: Do.-So. von 7 bis 17 Uhr; Frühstück (ohne Reservierung) 10 bis 13 Uhr