Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Anzeige
HANDWERK - KOMPETENZ & QUALITÄT

Haus auf Schäden untersuchen

Haus auf Schäden untersuchen Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Entstehen in der Fassade eines Wohnhauses Risse, sollte man die Schäden genau untersuchen lassen. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Immobilienbesitzer sollten ihr Haus nach einem heißen Sommer genauer inspizieren

Längere Trockenheit und Hitze kann dazu führen, dass Risse an einem Gebäude entstehen. Daher sollte man seine Immobilie nach einem heißen, trockenen Sommer genau untersuchen - und Schäden reparieren. Dazu rät der Verband Privater Bauherren (VPB).

Wo Risse entstehen können

Die Risse können an Anschlüssen und Klebeverbindungen auftreten. Aber auch in der Wand sind Risse möglich. Denn sinkt durch lange Trockenheit der oberflächennahe Grundwasserspiegel, könne es zu Konsolidierungen, also Setzbewegungen im Baugrund kommen. Ist die Statik des Hauses betroffen, sollte man handeln. Am besten zieht man einen Fachmann hinzu. Denn im schlimmsten Fall kann das Haus absackten und müsste dann wegen hoher Schäden abgerissen werden.

Wie Hitze sich auf Metalle auswirken kann

Auch andere Baumaterialien können auf Hitze reagieren - zum Beispiel Metalle. Durch thermische Längenänderungen können am Metall Schäden entstehen, die sich negativ auswirken können.

Im Dachbereich können sich etwa metallene Windrispen, die der Aussteifung des Dachstuhls in Längsrichtung dienen, durch die Wärmeeinwirkung verlängern.

Anschlussfugen zwischen Dachkonstruktion und angrenzenden Bauteilen können sich öffnen. Aber auch die Beweglichkeit im Dachstuhl kann sich erhöhen. Das bemerken auch Laien, denn dann hört man Knarr- und Knarzgeräusche - ein wichtiger Hinweis. dpa