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HANDWERK - KOMPETENZ & QUALITÄT

Baumängel fünf Jahre reklamierbar

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Wenn am Bau etwas schief gelaufen ist, muss der Bauherr mögliche Mängel fristgemäß beim Bauunternehmen anzeigen. Foto: MQ-Illustrations - stock.adobe.c

Gewährleistung: Wurde beim Bau geschludert, sind die Folgen oft erst nach Jahren sichtbar - Auf Kosten bleiben Bauherren auch später nicht sitzen, wenn sie wissen, was dann zu tun ist

Keller schlecht abgedichtet, Mauern oder Fliesen gerissen, Fenster und Türen klemmen? Was tun? Bis fünf Jahre nach Bauabnahme haben Bauherren in der Regel noch die Möglichkeit, Mängel zu reklamieren. Darauf weist der Verband Privater Bauherren (VPB) hin.

Ist beim Bau eines Hauses etwas schief gelaufen, muss der Bauherr das dem verantwortlichen Unternehmen schriftlich in Form einer sogenannten "Mängelrüge" anzeigen. Der Bauherr muss der Firma außerdem eine angemessene Frist zur Beseitigung dieser Mängel setzen.

Auf Nummer sichergehen

Wichtig ist zu wissen, dass die Frist in der Regel auch nach dem Melden des Schadens weiterläuft. Rührt sich der Bauunternehmer nicht, sollte der Bauherr rechtliche Schritte erwägen, damit die Frist nicht zwischenzeitlich abläuft. Meldet sich der Unternehmer, unterbricht das die Verjährungsfrist.

Im Zweifel Sachverständigen beauftragen

Der VPB rät Bauherren zur ein Sicherheit, spätestens halbes Jahr vor Ablauf der Gewährleistungsfrist einen unabhängigen Bausachverständigen mit der sogenannten Schlussbegehung des Hauses zu beauftragen. Denn ein Sachverständiger könne Mängel oft sogar lange bevor sie echte Schäden nach sich ziehen erkennen.

Weitere Tipps im VPB-Ratgeber "Gutachter hilft bei Mängeln!".