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RUND UMS HAUS - OSTHOLSTEIN

Bautagebuch ist auch später hilfreich

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Chronologisch und detailliert geführt kann es einen echten Mehrwert bieten: das Bautagebuch. Foto: Andrea Warnecke

Nicht nur gut zur Dokumentation von möglichen Baumängeln: Kabel und Rohre in der Wand später mit Fotos vom Bau wiederfinden

Wer baut, besucht mit einem gewissen Stolz „seine“ Baustelle – oft werden die Fortschritte am neuen Haus fotografiert und dokumentiert.

Es lohnt sich, nicht nur schöne Erinnerungsfotos von der Baustelle zum Traumhaus zu machen. Auch Aufnahmen von den Elektro- und Wasserleitungen können später einmal sehr praktisch sein, wenn man Löcher in die Wand bohren möchte.

Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb Bauherren, regelmäßig die eigene Baustelle zu fotografieren und dabei auch den Verlauf von diesen Elektroleitungen sowie der Wasser- und Heizungsrohre zu dokumentieren.

Leitungssuchgeräte haben nicht immer Erfolg

Zwar werde auf Baustellen viel von Planern, Sachverständigen und den Bauherren fotografiert, vor allem für einen späteren Nachweis von möglichen Baumängeln. Laut den VPB-Bausachverständigen werden aber Details ohne Mängel meist nicht abgebildet – wie die Position von Leitungen und Rohre in den noch offenen Wänden. Die Fotos können später wertvoll sein, auch weil Leitungssuchgeräte nicht immer erfolgreich sind. 2020 hat die Zeitschrift „Selbst ist der Mann“ einige Geräte zum Orten von Stromkabel in den Wänden unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis: Die meisten Geräte erkannten elektrische Leitungen entweder nicht zuverlässig oder waren zu ungenau. Immerhin: Verborgene Stahl- und Kupfer-Wasserleitungen konnten fast alle Geräte orten. dpa