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RUND UMS HAUS - OSTHOLSTEIN

So vielfältig ist ein Bausparvertrag, so Baufinanzierungsberater Jan-Moritz Scholz von der Volksbank Eutin

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Gibt Tipps zum Bausparvertrag: Jan-Moritz Scholz ist Leiter der Baufinanzierungsabteilung bei der Volksbank Eutin. Foto: hfr

Bauen, Kaufen oder Sanieren: Es gibt aber noch viele andere Verwendungsmöglichkeiten

Wer einen Bausparvertrag abschließt, möchte meist ein Haus kaufen oder bauen, denn das zinsgünstige Darlehen hilft dabei, den Traum vom eigenen Zuhause zu realisieren. Doch es lassen sich weitere wohnwirtschaftliche Vorhaben wie etwa Modernisierungen oder energetische Sanierungen mit einem Bausparvertrag finanzieren. Jan-Moritz Scholz, Leiter Baufinanzierungen in der Volksbank Eutin, zeigt auf, welche das sind.

Mit einem Bauspardarlehen kann man Immobilien kaufen, bauen, modernisieren oder ein dauerhaftes Wohnrecht erwerben, beispielsweise in Alten-, Pflege- oder Behinderteneinrichtungen. Auch Mieter können ihren Bausparvertrag nutzen, um ihre Wohnung zu modernisieren.

Vielen Immobilienbesitzern hilft der Bausparvertrag dabei, ihr Zuhause klimafreundlicher zu gestalten. Eine Photovoltaikanlage samt Stromspeicher, die passende neue Heizungsanlage für energieeffiziente Wärme oder der Austausch von Fenstern und Türen sind nur einige Beispiele. Extrawünsche wie Alarmanlagen, Fahrstühle oder Treppenlifte für mehr Mobilität im Alter sind ebenfalls Optionen für einen höheren Technikstandard. Sogar der Kabelanschluss für eine größere Programmauswahl oder der Einbau von Smart-Home-Technik gelten als wohnwirtschaftliche Maßnahmen", ergänzt Jan-Moritz Scholz.

Kein Platz für Modelleisenbahn oder Laufband? Kein Problem. Mit einem Bausparvertrag lässt sich ein Hobbyraum verwirklichen, aber auch die neue Einbauküche, der Kaminofen oder eine Sauna müssen keine Träume bleiben. Bodenbeläge, Rollläden, Markisen, eine Pergola, die Garage oder die Grundstückseinfriedung können ebenfalls mit Bausparmitteln finanziert werden.

Um einen Großteil der für den Bau Nebenkosten oder Kauf einer Immobilie abdecken zu können, sollte man sicherheitshalber einen Finanzpuffer von 15 Prozent der Kaufsumme einplanen. Denn die anfallenden Maklerprovisionen, Architektenhonorare, Notarkosten, Gebühren beim Bauamt, die Grunderwerbsteuer und die Kosten für den Hausanschluss sind nicht zu unterschätzen. Auch diese Ausgaben lassen sich mit einem Bauspardarlehen stemmen.

„Teuer kann es außerdem werden, wenn die Gemeinde Anliegerbeiträge erhebt, um angrenzende Straßen und Wege zu verschönern", erklärt Scholz. „Auch hier hilft ein Bauspardarlehen weiter."

Der Finanzexperte rät zudem: ,,Bausparverträge lohnen sich für Prämiensparer ganz besonders: Je früher man beginnt, desto mehr Vorteile kann man nutzen." Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, erhält einmalig oder jährlich pro Person unterschiedliche staatliche Prämien: Wohnungsbauprämie, die Arbeitnehmersparzulage oder die Wohn-Riester-Zulage. Eine Besonderheit: Wer bei Vertragsabschluss jünger als 25 Jahre war, kann einmalig nach sieben Jahren sein Guthaben beliebig verwenden, auch wenn er vorher die Wohnungsbauprämie erhalten hat. Zudem erhalten unter 22-Jährige bei Schwäbisch Hall einmalig einen Junge-Leute-Bonus von 200 Euro.

Weitere Information dazu findet man auf www.vbeutin.de/bausparen