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Trauerratgeber

Ein Ort wie kein anderer: Begräbniswald Freden op'n Kliff in Ostholstein von Sebastian Graf von Platen

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Als Ausgangspunkt einer Trauerzeremonie kann der Andachtsplatz dienen.

Der Begräbniswald „Freden op’n Kliff“ in der Gemeinde Wangels liegt direkt an der Steilküste der Ostsee und ist eine Alternative zum klassischen Friedhof. In der ungestörten Natur des Waldes können Verstorbene in einer Urne an den Wurzeln eines Baumes Ruhe finden. Vor gut drei Jahren hat Sebastian Graf von Platen den Begräbniswald geschaffen. Zwischen Himmel und Meer kann dieser Ort den Menschen Kraft geben und bietet die Möglichkeit, mit dem Verlust auf eine ganz andere Art und Weise umzugehen. Beim Spaziergang auf einem Rundweg, vielleicht auch begleitet vom geliebten Hund, spürt man, wie eine frische Brise Seeluft und die Sonne den Wald durchstreift.  

Begräbniswald zwischen Himmel und Meer

Da das Thema Vorsorge in der Gesellschaft eine immer größere Rolle spielt, können sich Interessierte auch schon zu Lebzeiten einen Platz auswählen. Kostenlose Führungen können das Gefühl für diesen besonderen Ort vermitteln und Berührungsängste abbauen. Es werden Infos über die Naturgrabstätte in Ostholstein, aber gerne auch über das Ökosystem Wald und natürlich zu ganz individuell gestaltete Waldbeisetzungen erläutert.

Forstverwaltung Gut Friederikenhof
Sebastian Graf von Platen
23758 Gut Friederikenhof
Tel. 0172 / 957 94 90
www.fredenopnkliff.de

Beerdigungskosten einplanen

Nach dem Tod eines Menschen stellt sich nicht nur die Frage nach der Trauerbewältigung. Auch die Beerdigung muss geplant werden und dazu zählen insbesondere die Beerdigungskosten.

Wer die Beerdigung des Verstorbenen organisieren muss, bestimmen die Bestattungsgesetze der Länder und die Friedhofssatzungen. Oft müssen Angehörigen alle Maßnahmen veranlassen. Die Kosten für die Beerdigung tragen in erster Linie die Erben – als Gegenleistung für das Erbe. Können die Kosten von den Erben nicht eingefordert werden, zahlt der Unterhaltsverpflichtete. Er kann auch herangezogen werden, wenn die Erben – und auch er selbst – das Erbe ausschlagen. Gibt es keine unterhaltspflichtigen Personen, sind die Angehörigen in der Pflicht.

Eine Verpflichtung zur Übernahme der Beerdigungskosten kann auch aufgrund eines Vertrags oder eines Schadensersatzanspruchs bei Tötung bestehen: Das Seearbeitsgesetz schreibt die Pflicht des Kapitäns zur Regelung der Bestattung beim Tod eines Besatzungsmitglieds fest. Steht der Tod des Seemanns mit seiner Tätigkeit in Zusammenhang, muss die Reederei auch für die Kosten der Beerdigung aufkommen.

Können die Kosten für die Beerdigung dem Verpflichteten nicht zugemutet werden, springt das örtliche Sozialamt ein. Es übernimmt die notwendigen Bestattungskosten, wenn nicht vorrangig Sterbegelder berücksichtigt werden müssen. Die Übernahme der Kosten kann nicht nur aufgrund der finanziellen Situation des Verpflichteten unzumutbar sein, sondern auch, wenn der Verpflichtete von dem Verstorbenen misshandelt wurde.