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Trauerratgeber

Seebestattungen sind gefragt, so die Bestatter aus Bad Schwartau, Lübeck, Travemünde und das Bestattungshaus Peter Hopp am Timmendorfer Strand

Seebestattungen sind gefragt, so die Bestatter aus Bad Schwartau, Lübeck, Travemünde und das Bestattungshaus Peter Hopp am Timmendorfer Strand Bildunterschrift anzeigen Bildunterschrift anzeigen

Wer vorsorgt, kann selbst bestimmen, wie er bestattet werden möchte. Foto: hf

Wir machen auf Wunsch alles, was nach dem Tod eines Menschen geregelt werden muss“, sagt Rainer Hopp, fachgeprüfter Bestatter und Inhaber des Bestattungsinstitutes Wilhelm Schmidt in Travemünde, des Bestattungshauses Peter Hopp am Timmendorfer Strand sowie des Bestattungsinstituts Beuck in Bad Schwartau und des Bestattungshauses Kücknitz.  

Ein Vorsorgevertrag kann die Trauerfeier später erleichtern

Wer einen Todesfall erfährt, ist in einer emotionalen Ausnahmesituation. Hopp und seine Mitarbeiter übernehmen alle formalen und organisatorischen Schritte. Mit einer Bestattungsvorsorge kann der Vorsorgende zudem genau regeln, wie er sich seine eigene Bestattung vorstellt. Es kostet aber Überwindung, die Bestattung zu thematisieren. „Doch ich stelle immer wieder fest: Später sind sogar die Angehörigen erleichtert, wenn zuvor schon alles geregelt wurde“, sagt Hopp. Durch das Treuhandkonto ist das Geld auch im Fall einer Insolvenz gesichert.

Die Bestatter organisieren Erd-, Feuer- oder Seebestattung sowie Bestattungen im Friedwald oder Ruheforst. „Seebestattungen werden häufig gewünscht“, erläutert Hopp. Dazu wird im Anschluss an die Feuerbestattung die Asche in eine seegerechte Urne gefüllt. Außerhalb der Drei-Meilen-Zone wird die Urne mit einer seemännischen Zeremonie der Ostsee übergeben.

Zusätzlich kümmern sich die Mitarbeiter um die professionelle Versorgung der Verstorbenen und die Organisation der Trauerfeier. „Wir beschäftigen in unserem Unternehmen Fachkräfte und haben schon seit einigen Jahren ein Qualitätsmanagement eingeführt, das durch unabhängige Prüfer in regelmäßigen Abständen zertifiziert wird“, sagt Rainer Hopp.

Bestattungsinstitut Beuck
Rantzauallee 59
23611 Bad Schwartau
Tel. 0451 / 2 17 28

Was ist der Erbvertrag?

Während ein hand­schriftliches oder notarielles Testament jederzeit zu ändern ist, bindet der Erbvertrag die Vertragspartner. Einseitig ist der Erbvertrag außer in wenigen Ausnahme­fällen nicht mehr zu ändern oder aufzuheben – da hilft auch ein Testament jüngeren Datums nicht. Für die Partner einer nichtehelichen Lebens­gemeinschaft beispiels­weise ist der Erbvertrag die einzige Möglichkeit, gemeinsam testamen­tarische Anordnungen zu treffen. Ein Berliner Testament etwa ist für sie nicht möglich. Ein Erbvertrag kann die eingesetzten Erben auch vor der Geltend­machung von Pflicht­teilen schützen. Dies kann empfehlenswert sein, wenn ein Betrieb an eines von mehreren Kindern übergehen soll, während die Geschwister auf andere Weise abgefunden werden sollen. Ob ein Erbvertrag sinnvoll ist, sollte mit einem Fachmann besprochen werden – auch weil ein Erbvertrag notariell beurkundet werden muss.