Rolle rückwärts bei VW: Mitarbeiter dürfen keine Elektrodienstwagen mehr fahren

Ein VW-Mitarbeiter steckt bei der Volkswagen-Hauptversammlung ein Ladekabel an einen Passat.

Wolfsburg. Die Elektrifizierung der Dienstwagenflotte ist ein Herzensprojekt von Volkswagen, nun muss es der Konzern aber vorerst auf Eis legen. Schuld daran ist der Chipmangel.

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Den rund 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Dienstwagenberechtigung teilte der Autobauer in einer E-Mail mit, dass sie bis voraussichtlich Ende 2022 keine Elektroautos als Dienstwagen mehr bestellen könnten. Das berichtet die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“. Zudem werde sich die Auslieferung bereits georderter Wagen massiv verzögern.

Der Halbleitermangel macht nicht nur VW, sondern der gesamten Autoindustrie seit nunmehr fast einem Jahr zu schaffen. Aufgrund der hohen Nachfrage werden inzwischen auch E-Autos knapp. Weil die Belieferung externer Kunden mit E-Fahrzeugen angesichts der Engpässe klare Priorität besitze, müssten sich die Managerinnen und Manager des Konzerns nun wieder mit Verbrennern begnügen.

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Zudem will VW dem Bericht zufolge mit einer anderen Regelung für Entlastung sorgen: Dienstwagenberechtigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen ihr Fahrzeug ab Ende Oktober mindestens zwölf Monate lang fahren. Bislang war es üblich, dass sie die Dienstwagen in deutlich kürzeren Abständen wechseln.

RND/tdi

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