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Wir sollten China zum Vorbild nehmen – auch beim Klimaschutz

Aus der Photovoltaikanlage an der A20 bei Geschendorf wird vorerst nichts.

Eine Photovoltaikanlage an der A 20 bei Geschendorf.

Agri-Photovoltaik – der Begriff klingt zunächst einmal schräg. Lassen Sie sich von dem Wortungetüm nicht abschrecken, die Technologie, die sich dahinter verbirgt, ist innovativ und hat das Zeug, den Klimaschutz ein ganzes Stück voranzubringen. Es geht um Solaranlagen, die landwirtschaftliche Nutzung und Stromerzeugung auf derselben Fläche erlauben.

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Schon heute kann Solarstrom in sonnenreichen Regionen für weniger als ein Cent pro Kilowattstunde hergestellt werden. Das wird in ähnlicher Größenordnung auch bald auf unseren deutschen Äckern möglich sein. Die Potenziale sind gewaltig.

Das simple Beispiel zeigt, was sich alles bewegen kann, wird und muss, wenn Deutschland bis 2045 klimaneutral werden will. Und die Agri-Photovoltaik ist nur ein winziger Mosaikstein in einem Projekt, dessen Dimension sich gar nicht groß genug skizzieren lassen.

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Wir stehen am Vorabend einer Zeitenwende. Klimaschutz und Digitalisierung sind die beiden disruptiven Entwicklungen. Wirtschafts- und Klima­schutz­minister Robert Habeck (Grüne) beschreibt es beinahe untertreibend als Übergang von der sozialen zur sozialökologischen Marktwirtschaft.

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Deutschlands Hauptkonkurrent wird China sein. Und die Volksrepublik hat beim Verknüpfen der disruptiven Kräfte – der Königsdisziplin der neuen Ökonomie – die Nase weit vorn. Exemplarisch ablesen lässt sich das daran, dass in Peking und Shanghai bereits heute elektrisch betriebene und autonom fahrende Taxis unterwegs sind.

Den Vorsprung hat sich China durch massive staatliche Investitionen vor allem in Bildung und Forschung erarbeitet. Dass es auch beim Klimaschutz ganz entscheidend um Innovationsfähigkeit geht, darf nicht vergessen werden. Dies lässt erahnen, was hierzulande neben Solarzellen auf dem Acker noch alles zu tun ist. Den chinesischen Weg sollte sich die Bundesregierung zum Vorbild nehmen.

Frank-Thomas Wenzel ist Wirtschafts­korrespondent in Frankfurt am Main und Energieexperte des RND. Er schreibt an dieser Stelle im wöchentlichen Wechsel mit Claudia Kemfert, Holger Krawinkel, und Kerstin Andreae über den grünen Umbau der Wirtschaft.

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