Internet an abgelegenen Orten

Großbritannien testet Elon Musks Starlink

Eine SpaceX Falcon 9 Rakete hebt am späten Abend des 09.08.2022 von Pad 39A im Kennedy Space Center ab. Die Rakete trägt 52 Starlink-Satelliten an Bord. (Archivbild)

Eine SpaceX Falcon 9 Rakete hebt am späten Abend des 09.08.2022 von Pad 39A im Kennedy Space Center ab. Die Rakete trägt 52 Starlink-Satelliten an Bord. (Archivbild)

London. Die britische Regierung testet in mehreren abgelegenen Regionen das US-System Starlink zur Versorgung mit schnellem Internet. Tests hätten gezeigt, dass die Starlink-Satelliten an vielen Orten Internetgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde liefern könnten, teilte das Digitalministerium in London am Donnerstag mit. Das sei vier Mal so schnell wie die derzeitige durchschnittliche Breitbandgeschwindigkeit in Großbritannien von etwas mehr als 50 Megabit pro Sekunde.

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An mehreren Standorten, an denen es nur eine begrenzte Infrastruktur gibt oder wo eine Breitband-Installation aufwendig und teuer wäre, würden nun Geräte von Starlink verwendet, teilte das Ministerium weiter mit. Getestet wird demnach an der Abtei Rievaulx Abbey im nordostenglischen Nationalpark North York Moors, im Ort Wasdale Head im nordwestenglischen Bezirk Lake District sowie an zwei Stellen im Nationalpark Snowdonia in Wales.

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Starlink wird von SpaceX aufgebaut

Starlink stellt schnelle Internet-Verbindungen direkt über eigene Satelliten her. Es wird von Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX aufgebaut. Kommunikation über Starlink spielt auch für die Ukraine bei der Verteidigung des Landes gegen die russische Invasion eine wichtige Rolle. Musk ist neben anderen Engagements auch Chef des Elektroauto-Herstellers Tesla.

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„Sicherzustellen, dass alle eine qualitativ hochwertige Internetverbindung erhalten, ist für unsere Pläne zur Angleichung der landesweiten Lebensverhältnisse von entscheidender Bedeutung“, sagte Digitalministerin Michelle Donelan. „Diese Versuche zielen darauf ab, eine Lösung für die enorm hohen Kosten der Verlegung von Kabeln an weit entfernte Orte zu finden.“ Die Regierung betonte zugleich, sie prüfe auch andere Lösungen und Angebote.

RND/dpa

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