Ehrung unter dem Motto „Brücken bauen“

Astronaut Matthias Maurer mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) überreicht die Auszeichnung an Matthias Maurer, Astronaut, bei der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zum Tag der Deutschen Einheit.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r) überreicht die Auszeichnung an Matthias Maurer, Astronaut, bei der Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland zum Tag der Deutschen Einheit.

Oberthal/Berlin. Der aus dem Saarland stammende Astronaut Matthias Maurer ist mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. „Sie erforschen den Weltraum, damit wir auf der Erde besser leben können“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag in Berlin bei der Ehrung im Schloss Bellevue, die unter dem Motto „Brücken bauen“ stand. Dabei wurden weitere 19 Männer und Frauen mit diesem Verdienstorden ausgezeichnet. „Sie alle sind der schönste Beweis, dass Menschen gemeinsam etwas verändern können“, so Steinmeier. „Das ist umso kostbarer in einer Zeit, die viele als mehrfache tiefe Krise erleben. Erst die Corona-Pandemie, dann der grausame Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und seine Folgen.“

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In 90 Minuten um den Planten: Astronaut Matthias Maurer war sechs Monate im Weltall

Am Mittwoch berichtete Maurer von seiner ersten Weltraummission zur internationalen Raumstation ISS auf einer Pressekonferenz.

Der 52-jährige Maurer stammt aus Oberthal im Saarland. Er war als Astronaut der europäischen Raumfahrtagentur Esa am 6. Mai nach fast einem halben Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS auf die Erde zurückgekehrt. Dort arbeitete er auch mit russischen Kollegen zusammen. Der Kriegsbeginn in der Ukraine fiel genau in diese Zeit. „Zum Glück waren es die russischen Kollegen, die das direkt angesprochen haben“, sagte er vor Kurzem. „Oben waren wir alle einer Meinung: Dass wir alle entsetzt und betroffen waren über das, was auf der Erde vorgefallen ist, da gab es keinen Unterschied zwischen uns.“

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Wegen des Kriegs gibt es erhebliche Spannungen zwischen Moskau und den westlichen Raumfahrtnationen. Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos hatte zuletzt die Zukunft des Außenpostens der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde offen gelassen.

RND/dpa

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