UN: Viele Gesundheitseinrichtungen weltweit ohne Zugang zu sauberem Wasser

Weltweit gibt es viele Menschen, denen kein sauberes Wasser zur Verfügung steht. Nun warnt die UN, dass dies auch für viele Gesundheitseinrichtungen gilt. Bild: Ein Kind steht neben Flaschen, während es sie mit Wasser füllt, das von einer Wohltätigkeitspumpe bereitgestellt wird (Sanaa, Jemen).

Weltweit gibt es viele Menschen, denen kein sauberes Wasser zur Verfügung steht. Nun warnt die UN, dass dies auch für viele Gesundheitseinrichtungen gilt. Bild: Ein Kind steht neben Flaschen, während es sie mit Wasser füllt, das von einer Wohltätigkeitspumpe bereitgestellt wird (Sanaa, Jemen).

Genf. Etwa 1,8 Milliarden Menschen weltweit sind auf Gesundheitseinrichtungen angewiesen, in denen die Versorgung mit sauberem Wasser nicht gewährleistet ist. Davor warnten die Vereinten Nationen am Montag in Genf. Sowohl Patienten als auch das Personal seien damit einem erhöhten Risiko ausgesetzt, sich mit Krankheiten wie dem Coronavirus anzustecken, hieß es in einem gemeinsamen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Kinderhilfswerks (Unicef).

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WHO: Angemessene Wasserversorgung „unabdingbar“

Eine von vier Gesundheitseinrichtungen habe keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser. In einer von drei Einrichtungen gebe es keine angemessene Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren, hieß es in der Studie, für die Daten aus 165 Ländern ausgewertet wurden. Betroffen sind vor allem Länder in Afrika und Asien.

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Eine angemessene Wasserversorgung, sanitäre Anlagen und Hygienemaßnahmen seien „unabdingbar“, um das Coronavirus zu stoppen, so der WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus. Ohne Wasser, sanitäre Anlagen und Hygiene zu arbeiten, sei für Krankenschwestern und Ärzte genauso gefährlich wie ohne Schutzkleidung in den Dienst geschickt zu werden, warnte Ghebreyesus.

Etwa 3,6 Milliarden Dollar (rund 3 Milliarden Euro) würden dem Bericht zufolge benötigt, um die sanitäre Grundversorgung in den betroffenen Ländern im Laufe der nächsten zehn Jahre zu verbessern. Vor allem Schwangere, Neugeborene und Kinder könnten damit besser vor Erkrankungen geschützt werden.

RND/dpa

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