A 1: Tödlicher Motorradunfall in Höhe Lübeck – Ursache noch unklar
Lübeck. Es war Montagmorgen, 8.38 Uhr, als Polizei und Rettungskräfte alarmiert wurden: Auf der A 1 war in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Lübeck-Zentrum und Moisling ein Motorradfahrer auf dem rechten Fahrstreifen auf einen polnischen Lkw aufgefahren und mit seiner BMW gestürzt. Der 65-jährige Ostholsteiner verstarb noch an der Unfallstelle.
Tödlicher Motorradunfall: Ursache noch unklar
Wie es zu dem Aufprall auf den Lkw kam, ist nach Polizeiangaben noch völlig unklar. Es deute auch nichts auf ein eventuell vorausgegangenes Bremsmanöver des Lkw-Fahrers hin, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei. Deshalb machte sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Gutachter auf den Weg, um vor Ort Hinweise auf die Ursache zu erhalten. Für die Arbeit des Gutachters blieb der rechte Fahrstreifen noch mehrere Stunden gesperrt.
Tödlicher Motorradunfall A1
Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe
Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte hatten andere Verkehrsteilnehmer Erste Hilfe geleistet und versucht, den Motorradfahrer zu reanimieren. Doch vergeblich. Auch die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Leichnam des Motorradfahrers wurde ins Institut für Rechtsmedizin in Lübeck gebracht, das Motorrad sichergestellt.
Eine 32-jährige Zeugin aus Lübeck erlitt einen Schock und musste ambulant versorgt werden. Zwei Fahrstreifen wurden für die Dauer der Maßnahmen am Unfallort bis 11.30 Uhr gesperrt und der Verkehr vorbeigeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch das Polizei-Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz geführt.
LN