5in5 Lübeck

Denkmalschutz + Kaland-Schule + Bus-Unfall

Guten Morgen!

In St. Lorenz Süd sorgt ein Wohnblock für Gesprächsstoff: Der Lübecker Bauverein beantragt den Abriss der 42 Wohnungen an der Margarethenstraße 42–52, während Denkmalschutz und Politik intensiv diskutieren. Die Denkmalbehörde hält das Gebäude für ein wichtiges Zeugnis der Backsteinmoderne und fordert Sanierung statt Abriss, während der Bauverein eine wirtschaftliche Zumutung sieht und einen Neubau favorisiert, der mehr Wohnungen schafft. Der Streit könnte sogar vor Gericht landen, eine einvernehmliche Lösung sollte aber das Ziel bleiben.

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Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Freitag in Lübeck.

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Streit um Denkmalschutz: Lübecker Bauverein hat Abbruch für Wohnhaus beantragt

Das ist passiert: Der Lübecker Bauverein will ein fast 100 Jahre altes Wohngebäude in St. Lorenz Süd abreißen und neu bauen. Doch die städtischen Denkmalschützer stellen sich quer. Sie betrachten den Wohnblock als architekturgeschichtlich und städtebaulich schützenswert und haben das Gebäude unter Schutz gestellt. Jetzt hat der Bauverein eine Abrissgenehmigung beantragt.
Darum ist es wichtig: Lübeck braucht neue Wohnungen, die auch noch klimaneutral gebaut sind. Lübeck hat aber auch ein historisches Erbe zu bewahren. Dieses Dilemma führt immer wieder zu Spannungen zwischen Denkmalbehörde und Hausbesitzern.
So geht es weiter: Wenn die Denkmalbehörde den Abriss des Wohngebäudes ablehnt, zieht der Bauverein vor Gericht.
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Sanierung eines Denkmals: Willkommen in der neuen Kaland-Schule!

Das ist passiert: In der Kaland-Schule laufen die letzten Arbeiten der umfassenden Sanierung: Leisten werden angebracht, Fenster geputzt und Umzugsvorbereitungen abgeschlossen, während der Ausbau des Dachgeschosses und der Einbau eines Aufzugs sowie die Modernisierung der Haustechnik abgeschlossen sind. Der Schulhof wurde neu gestaltet und im Dachgeschoss ist Raum für Ganztagsbetreuung sowie Kunstunterricht entstanden, inklusive Aufenthaltsräumen, Küche und Nischen.
Darum ist es wichtig: Die Modernisierung bringt, neben energetischen und sicherheitstechnischen Aspekten, wichtige Verbesserungen für Schulalltag und Barrierefreiheit, etwa durch den Aufzug und neue technische Standards (Lüftung, Brandschutz, Amok-Schutz). Der Ausbau des Dachgeschosses schafft dringend benötigten Raum für Ganztagsbetreuung und Unterricht, was die pädagogische Nutzung deutlich erweitert. Der neue Schulhof bietet den Schülern und Schülerinnen einen einzigartigen Ort, an dem sie ihre Pausen verbringen können.
So geht es weiter: Für die Rückkehr in das frisch sanierte Schulgebäude ist alles bereit, da alle Arbeiten bis spätestens dem Ende der Sommerferien beendet sein sollten. Die Turnhalle wird bis voraussichtlich Januar 2026 saniert, da in dem Gebäude der Dachstuhl mit Hausschwamm befallen ist. Der Sportunterricht in der Zwischenzeit in Alternativräumen wie der Sporthalle der Volkshochschule stattfinden.
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Busunfall in Lübeck: So geht es der betroffenen Familie heute

Das ist passiert: Nach dem Unfall, bei dem ein Linienbus in die Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Vorrader Straße fuhr, ist die Wohnung einer Familie immer noch unbewohnbar. Die Familie muss vorübergehend bei den Eltern wohnen. Das Unglück hat zu emotionalen Belastungen und bleibenden Schäden geführt.
Darum ist es wichtig: Der Unfall hat erhebliche materielle Schäden verursacht und das Sicherheitsgefühl der Familie stark beeinträchtigt. Es gibt noch Unklarheiten zum Unfallhergang. Die Situation zeigt die Folgen eines solchen Ereignisses für betroffene Menschen.
So geht es weiter: Ein konkretes Datum für die Wiederinbetriebnahme des betroffenen Hauses gibt es bislang nicht. Die Familie prüft, ob sie überhaupt in das Haus zurückkehren möchte oder ob sie dauerhaft nach einer anderen Bleibe suchen. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen laufen noch.
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Lübeck-Büchen: Sind neue Bahnhöfe möglich?

Das ist passiert: FDP-Fraktionschef Christopher Vogt fordert zusätzliche Haltepunkte auf der Bahnstrecke Lübeck–Büchen (Güster, Pogeez, Lübeck-Genin). Das Verkehrsministerium lehnt dies vorerst ab: Wegen Eingleisigkeit und Kreuzung in Büchen seien die Fahrpläne zu eng, das Potenzial zu gering.
Darum ist es wichtig: Christopher Vogt sagt, dass die Strecke zukunftsfähig gemacht werden muss, damit sie für Pendler und Touristen attraktiver wird. Grundsätzlich sieht es auch das Land so. Im Landesweiten Nahverkehrsplan sind mögliche Maßnahmen aufgeführt.
So geht es weiter: Das Land überlegt, nach 2030 eine S-Bahn im Bereich Lübeck zu etablieren. Dann sind ein Halbstundentakt und weitere Haltepunkte eine Option. Bis 2035 bleibe es aber beim Stundentakt.
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Lübeck: Obere und Untere Lachswehrbrücke werden zur Baustelle

Das ist passiert: Die Hansestadt Lübeck plant die Sanierung zweier Geh- und Radwegbrücken über die Alte Trave: die Obere und die Untere Lachswehrbrücke. Während die Untere komplett neu gebaut werden soll, ist für die Obere eine umfassende Instandsetzung vorgesehen. Beide Brücken sollen höhergelegt werden, um steigenden Wasserständen Rechnung zu tragen.
Darum ist es wichtig: Die Brücken sichern den Zugang zu einer Insel mit Kleingärten und Sportboothafen. Außerdem führt der stark frequentierte Kanal-Wanderweg über die beiden Bauwerke.
So geht es weiter: Für beide Brücken sind die Ausschreibungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Details wie Zeitraum und Dauer der Bauarbeiten können erst im Anschluss genannt werden. Gebaut wird nacheinander, um die Insel erreichbar zu halten.

Damit verabschiede ich mich für heute. Schön, dass Sie uns lesen!

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Bis bald, Ihr Nick Vogler

PS: Wenn Sie noch Zeit haben...

… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:

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LN

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