Nach stundenlanger Suche: Hündin Blair findet vermissten Fünfjährigen
Ein Suchhund hat in der Sächsischen Schweiz einen vermissten Jungen aufgespürt und so für ein Happy-End gesorgt. Neun Stunden irrte ein Fünfjähriger alleine im Wald im Elbsandsteingebirge herum, nachdem er am Sonntag bei einem Osterspaziergang mit der Familie plötzlich verschwunden war. Dutzende Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber suchten nach dem vermissten Jungen. Auch Suchhunde kamen zum Einsatz, darunter die Hündin Blair.
Nach neun Stunden Suche gelang es der Hündin tatsächlich, die Fährte des Kindes aufzunehmen und die menschlichen Retter zu ihm zu führen. Das erzählte der Hundebesitzer und ehrenamtliche Rotekreuz-Helfer Pascal Schuman dem Sender RTL. „Unsere Hunde laufen frei, ohne Leine und suchen lediglich menschliche Witterung im Wald“, beschreibt Schuman die Suchaktion.
Kind ist wohlauf
Schließlich hätte Blair Alarm geschlagen. Die sechsjährige Hundedame hatte das Kind gefunden und machte die Einsatzkräfte mit Bellen darauf Aufmerksam. Von dem Bellen erschreckte sich der Junge zunächst und fing an zu weinen. „Es war sehr erleichternd, dass wir das Kind da schreien und weinen gehört haben“, erklärte der ehrenamtliche Helfer dem Sender. „Das war für uns dann das Zeichen, dass es ihm relativ gut geht.“
Der Junge wurde demnach medizinisch untersucht und zurück zu seinen Eltern gebracht. Bis auf einigen Schürfwunden und einem großen Schock gehe es dem Kind gut. Blair, die Hundedame, wird nun als Heldin gefeiert.
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Zur vollständigen AnsichtDabei ist es nicht die erste erfolgreiche Rettung für Pascal Schumann und seinen belgischen Schäferhund. Allein im vergangenen halben Jahr habe der Ehrenamtliche mit seiner tierischen Helferin sechs Menschen gerettet. Seit knapp fünf Jahren sind sie für die Rettungshundestaffel Deutsches Rotes Kreuz in Leipzig im Einsatz.
RND/lau