Gefahr durch Kohlenmonoxid

Im Wohnzimmer gegrillt: Tochter rettet ihre Eltern

Die Feuerwehr brachte zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses mit Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus.

Zwei Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Heilbronn haben am Dienstag mit einem Holzkohlegrill im Wohnzimmer gegrillt. Nach Angaben der Feuerwehr fand ihre Tochter sie zwei Stunden später bewegungsunfähig in der Wohnung.

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Demnach wählte die Tochter daraufhin den Notruf, brachte den Grill ins Freie und öffnete die Fenster zum Lüften. Ihre Eltern wurden nach Angaben der Feuerwehr mit Kohlenmonoxidvergiftungen und Werten von 30 und 24 Prozent im Blut in eine Klinik gebracht.

Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr liegen normale Kohlenmonoxidwerte zwischen 0,4 und 1,5 Prozent. Bei Werten von mehr als 50 Prozent bestehe Lebensgefahr. Die Feuerwehr Heilbronn warnt: „Grillen in geschlossenen Räumen ist und bleibt lebensgefährlich“.

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RND/dpa