Nach 2:2 bei Union Saint-Gilloise

Frankfurt erlebt „ärgerlichen“ Abend – Rode verspricht „Vollgas“ im Rückspiel

Die Frankfurter Sebastian Rode (l.) und Mario Götze arbeiteten das Remis bei Union Saint-Gilloise noch auf dem Platz auf.

Nach dem 2:2 (2:1) im Playoff-Hinspiel der Conference League beim belgischen Topklub Union Saint-Gilloise war man sich bei Eintracht Frankfurt in der Analyse einig. Trainer Dino Toppmöller bezeichnete das Remis als „ärgerlich“. Sportvorstand Markus Krösche bewertete den Ausgang der Partie als „ärgerlich“. Und Kapitän Sebastian Rode fand den Verlauf der 90 Minuten - man ahnt es - „ärgerlich“. Was für den geballten Ärger bei den Hessen sorgte: Fares Chaibi (3.) und Winter-Zugang Sasa Kalajdzic mit seinem Premieren-Treffer für die SGE (10.) hatten früh für die vermeintlich komfortable 2:0-Führung des Bundesliga-Sechsten gesorgt. Doch anstatt die Partie souverän ins Ziel zu bringen und sich eine mehr als gute Ausgangsposition für das zweiten Duell am 22. Februar zu sichern, sollte es anders kommen.

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„Es war unnötig. Wir haben es zunächst richtig gut gemacht, uns viele Chancen herausgespielt und hatten gute Umschaltmomente. Durch einen einfachen Fehler kommt der Gegner wieder ran“, meinte Krösche mit Blick auf den Anschlusstreffer der Platzherren durch Mathias Rasmussen, dem ein haarsträubender Patzer von Ellyes Skhiri vorausgegangen war (31.). „Das darf in dieser Form nicht passieren“, sagte Toppmöller: „Wir wussten um die Qualität, die in der zweiten Halbzeit auf uns zukommt. Trotzdem müssen wir besser spielen. Gerade im Zentrum haben wir zu einfache Fehler gemacht, die dem Gegner in die Karten gespielt haben.“ Folge: Das 2:2 durch Gustaf Nilsson (68.).

Damit ist klar: Um das Achtelfinale zu erreichen, muss im Rückspiel ein Sieg her. „Zu Hause mit ausverkaufter Hütte wollen wir Vollgas geben und werden das Ding auch gewinnen“, versprach Rode. Und auch Toppmöller blickte optimistisch auf die Partie in der kommenden Woche: „Nichtsdestotrotz ist die Ausgangslage vor dem Rückspiel vielversprechend, gerade mit Blick auf den Heimvorteil.“