Fußball: Regionalliga Nord

1. FC Phönix Lübeck: Verteidiger van Dijck erfolgreich operiert

Bei Abwehrmann Stan van Dijck vom 1. FC Phönix Lübeck ist der Eingriff nach Plan verlaufen.

Lübeck. Der 1. FC Phönix Lübeck muss lange Zeit auf Stan van Dijck verzichten: Der 22-jährige Abwehrchef wurde am Dienstag (16. Mai) in der Helios ENDO-Klinik in Hamburg erfolgreich am Knie operiert.

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Fußballjahr 2023 für Stan van Dijck wohl beendet

„Ich gehe davon aus, dass uns Stan in diesem Jahr leider nicht mehr zur Verfügung steht“, prognostiziert Sportdirektor Frank Salomon eine mehrmonatige Auszeit des Niederländers. Der 1,93 große Verteidiger hatte sich am 24. Februar im Stadtderby beim VfB Lübeck bei einem Zweikampf mit Offensivspieler Felix Drinkuth am rechten Knie verletzt. Die Diagnose lautete: Knorpelschaden. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass der Ausfall des Führungsspielers (23 Saisoneinsätze) mit seiner Körpersprache und individuellen Qualität nicht zu kompensieren ist. „Ich wünsche ihm eine möglichst schnelle und vollständige Genesung“, sagt Salomon.

Im Dress von VVV-Venlo schon gegen Ajax Amsterdam gespielt

Die Reha wird van Dijck in der Heimat absolvieren, teilte er den LN mit. „Ich kann hier nicht allein bleiben, weil ich nicht einkaufen beziehungsweise nichts machen kann“, so van Dijck, der noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 bei den Lübeckern hat. Der sympathische Verteidiger mit Gardemaß wurde im vergangenen Sommer als „Top-Transfer“ und „Glücksgriff“ vorgestellt. In der niederländischen Eredivisie, der höchsten Liga des Landes, kam van Dijck von 2019 bis 2021 auf zehn Einsätze für VVV-Venlo, stand unter anderem gegen Ajax Amsterdam auf dem Platz. Es folgten in der Spielzeit 2021/22 weitere 32 Spiele in der zweithöchsten Spielklasse der Niederlande, bevor sein Vertrag in Venlo im Juni 2022 auslief.

LN