GW Siebenbäumen mit Königstransfer: Thorben Wurr kommt
Siebenbäumen. Oberliga-Aufsteiger GW Siebenbäumen hat Thorben Wurr vom FC Mecklenburg Schwerin (NOFV Oberligist) verpflichtet. Der 30 Jahre alte Stürmer hat einen Vertrag bis 2023 unterschrieben.
„Thorben ist für uns ein Königstransfer“, sagt der neue Cheftrainer Gerd Dreller, der schon in der U19 bei den Hamburger „Jung-Elstern“ (Regionalliga) mit dem 1,89 m großen Angreifer zusammengearbeitet hat. „Thorben ist unberechenbar für den Gegner und ein klassischer Vollblutstürmer. Er geht richtige Wege und dorthin, wo es weh tut. Ich wollte ihn schon früher holen. Toll, dass es jetzt geklappt hat.“
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Vom FC Mecklenburg Schwerin zu GW Siebenbäumen
Die letzten drei Jahre hat der physisch und psychisch starke Offensivspieler in Schwerin gespielt und dafür einen weiten Weg auf sich genommen. Wurr wohnt in Barsbüttel (Kreis Stormarn) – Fahrtzeit gut eine Stunde. 28 Tore hat er für die Mecklenburger erzielt und vier Tore vorbereitet. Der Blondschopf hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Mannschaft von Trainer Stefan Lau in die NOFV-Oberliga. „Seit Januar stand für mich fest, dass ich im Sommer eine neue Herausforderung suchen werde. Ich will nicht mehr so viel fahren. Das schlaucht auf Dauer“, sagt der fußballverrückte Typ.
Thorben Wurr: Vom SSV Güster zu VfB Lübeck
Der gebürtige Dalldorfer ist beim Heimatklub SSV Güster groß geworden, ehe er im Januar 2015 für ein halbes Jahr zum VfB Lübeck wechselte und auf einen Einsatz in der Regionalliga kommt. Danach ging es zurück nach Güster (insgesamt 81 Spiele, 51 Tore), ehe er über den SV Eichede (27 Spiele, drei Tore) nach Schwerin wechselte. „Wenn schon ein Verein aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg aufsteigt, muss man diesen unterstützen“, meint Wurr, „ferner freue ich mich, mit guten Freunden, Daniel Scheel und Christian Ruser, künftig zusammenspielen.“
Wurr „schwänzt“ Trainingsauftakt
Beim Trainingsauftakt am 26. Juni (Sonntag, 18 Uhr) wird Wurr wegen eines schon länger geplanten Portugal-Urlaubs fehlen. Kaum abwarten kann der Mittelstürmer das Landespokal-Achtelfinale gegen Regionalligist 1. FC Phönix Lübeck (17. Juli, 15 Uhr), wenn sein direkter Gegenspieler kein geringerer als sein jüngerer Bruder Hendrik Wurr (26) ist. Auch dieser freut sich schon „riesig“ auf das Spiel und brisante Bruderduell. Bis Januar spielten beide noch bei den Mecklenburgern zusammen. In Siebenbäumen erhält Thorben Wurr die Rückennummer neun – wie einst beim SSV Güster.
Von RLN
LN