Union-Trainer Fischer unter Druck: Ruhnert fordert „Ergebnisse“
Union Berlin-Manager Oliver Ruhnert hat Urs Fischer den Rücken gestärkt. Obwohl die Negativserie der Unioner auch nach der 0:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart anhält, verwieß der 51-Jährige auf die Erfolge des Schweizer Trainers. „Urs Fischer hat so viele Verdienste um diesen Klub. Wir sind absolut bereit, diesen Weg gemeinsam zu gehen, das weiß er auch“, sagte Ruhnert bei Sky nach dem Bundesligaspiel gegen Stuttgart am frühen Samstagabend. Fischer sei aber auch „jemand, der sagt, wir sind im Profisport und Profisport ist ein Ergebnissport, da müssen irgendwann Ergebnisse erzielt werden.“
Der 57 Jahre alte Übungsleiter schloss einen Rücktritt direkt nach der Partie aus. „Wieso sollte ich hinwerfen? Dafür hat es die Mannschaft in den letzten Spielen zu gut gemacht. Ich glaube schon, dass die Worte des Trainers bei der Mannschaft noch ankommen“, betonte er bei Sky. Fischer ist seit 2018 Trainer in Berlin und hatte die Mannschaft in dieser Zeit in die Bundesliga und vergangene Saison erstmals in der Vereinsgeschichte in die Champions League geführt.
Der Coach betonte aber auch die Notwendigkeit, mit dem Klub die Trendwende zu schaffen. „Ich glaube nicht, dass man unbegrenzt verlieren darf. Am Schluss ist die Tabelle dann auch entscheidend. Im Moment gilt es, die Situation auch von meiner Seite so anzunehmen, wie sie ist“, sagte der Schweizer. Ruhnert sagte, der Trainer sei derjenige, „der unter dieser Situation am meisten leidet“. Er wolle nun mit allen gemeinsam im Verein nach Lösungen suchen.