Nach Tod einer Frau auf der A7 bei Schuby – Anklage gegen Ehemann erhoben
Flensburg/Schuby. Rund vier Monate nach der tödlichen Gewalt an der A7 bei Schleswig/Schuby gegen eine Frau hat die Staatsanwaltschaft Flensburg Anklage gegen den Ehemann erhoben. Die Anklageschrift sei zugestellt worden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Flensburg auf Nachfrage.
Der Mann wurde noch am Tattag festgenommen und am Folgetag auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Totschlags vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
Auf A7: Mann soll auf Ehefrau eingestochen haben
Der zur Tatzeit 33 Jahre alte Mann steht im Verdacht, am 20. November 2021 auf seine Frau eingestochen zu haben, nachdem er seinen Wagen auf dem Standstreifen angehalten hatte. Ersten Erkenntnissen zufolge gingen die Ermittler davon aus, dass die schwer verletzte Frau anschließend vermutlich von einem Lastwagen auf der A7 erfasst und überrollt wurde.
Die Frau war überfahren auf der Autobahn gefunden worden. Die Leiche wies mehrere Messerstiche in Hals und Nacken auf. Mann und Frau sind syrischer Nationalität. Beide waren zur Tatzeit amtlich in Dänemark gemeldet.
Von RND/dpa
LN